Österreichische STO investieren in zwei neu 3D-Drucker

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Der Glasspezialist STO, Stölzle Glasgruppe, setzt in seiner Zentrale in Köflach und im britischen Werk der Firma auf 3D-Drucker.

STO ist bekannt für seine gläsernen Verpackungen in der Parfume-, Getränke- und Medizin-Industrie. Jetzt setzt das seit 1805 bestehende Unternehmen auf 3D-Drucker zur Prototypenerzeugung. Die Kunden von STO können bereits von den Geschwindigkeitsvorteilen der 3D-gedruckten Prototypen im Vergleich zu herkömmlich gefertigten Prototypen.

Auszug aus der Pressemeldung:

Die österreichische Zentrale hat in eine anspruchsvollere Art von 3D-Drucker investiert, der in der Lage ist, transparente, UV-gehärtete Acrylat- Muster zu produzieren. Die 3D-Modelle werden rund um einen Kern aus Wachs in hauchdünnen Schichten ( 32μ ) aus Acrylat aufgebaut. Dieser Wachskern wird im Anschluss an den Druckvorgang weggeschmolzen, so dass die Flaschen vom Kunden auch befüllt und mit Verschlüssen getestet werden können. Der 3D-Drucker kann Gegenstände mit einer maximalen Größe von 185 mm in der Höhe und ca. 200 mm im Durchmesser schaffen. Durch die äußerst dünnen Acrylat-Schichten können die Probenflaschen ohne weitere Nachbearbeitung verwendet werden.

via Stölzle

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Jakob Knabel
Von Ende 2013 bis März 2017 arbeitete Jakob als Chefredakteur bei 3Druck.com. Gemeinsam wuchs das Team, die Reichweite von 3Druck.com und baute die Position als meistgelesenes deutschsprachiges Magazin zum Thema 3D Druck und Additive Fertigung weiter aus.