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6K Additive präsentiert Metallpulver für den 3D-Druck

Der Material-Spezialist 6K Additive hat die Markteinführung von hochtemperaturbeständigen Metallpulvern für die additive Fertigung angekündigt.

Das Unternehmen hat eine Technologie entwickelt, mit der praktisch jeder Metallabfall in Materialien für den 3D-Druck umgewandelt werden kann. Gerade in Branchen wie Verteidigung, Luft- und Raumfahrt und Medizin ist die Nachfrage nach Materialien, die hitzebeständig sind, sehr hoch. 6K Additive bietet daher Wolfram-, Rhenium-, Wolfram/Rhenium- und Niob-Pulver an.

Die Quadrus Corporation mit Sitz in Huntsville nutzte kürzlich die Dienstleistungen von 6K Additive für die Herstellung von kugelförmigen Wolfram-Rhenium-Pulvern, die anschließend für die Herstellung eines nicht-erodierenden Einsatzes für die Düse eines Feststoffraketenmotors verwendet wurden.

Im Jahr 2020 schloss 6K Additive den Bau einer hochmodernen, 4.100 Quadratmeter großen Pulverproduktionsanlage in Burgettstown ab. In der Anlage sind derzeit zwei UniMelt-Mikrowellenplasmaanlagen in Betrieb, zwei weitere Anlagen sollen im vierten Quartal 2021 installiert werden. Das Unternehmen wird außerdem im 4. Quartal 2021 mit dem Bau einer Erweiterung des Pulverherstellungsgebäudes beginnen, um Platz für sechs weitere Anlagen zu schaffen. Die Installation der zusätzlichen Systeme wird im ersten Quartal 2022 beginnen.

Die UniMelt-Anlage ist die weltweit einzige Mikrowellen-Plasmaanlage im Produktionsmaßstab mit einer äußerst gleichmäßigen und präzisen Plasmazone ohne Verunreinigungen und einem hohen Produktionsdurchsatz. 6K Additive produziert derzeit als kommerziell erhältliche Pulver Ti6Al4V (Grade 5 und Grade 23), SS316L und die Nickelsuperlegierungen Ni718 und Ni625 sowie die angekündigten feuerfesten Materialien.

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David ist Redakteur bei 3Druck.com.