Home Bildung Spanische FLM-Initiative bietet 3D-Kurse zum Berufseinstieg für körperlich beeinträchtigte Menschen

Spanische FLM-Initiative bietet 3D-Kurse zum Berufseinstieg für körperlich beeinträchtigte Menschen

Die spanische Stiftung für Markverletzungen (FLM) entwickelt in Kooperation mit Vodafone Spanien eine Initiative, um Menschen mit Rückenmarksverletzungen und Wirbelsäulenbeeinträchtigungen den Wiedereinstieg ins Berufsleben durch Ausbildungen im Bereich 3D-Technologien zu erleichtern.

Menschen mit eingeschränkter Mobilität haben es oft sehr schwer (wieder) ins Berufsleben einzusteigen. Diesem Problem nahmen sich FLM sowie Vodafone Spanien an und entwickelten einen „Intergralen Ausbildungsplan für neue Technologien“. Dieses Programm bietet 3D-Design- und 3D-Druckkurse an, um Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit durch Rückenmarksverletzungen oder Wirbelsäulenbeeinträchtigungen Beschäftigungsmöglichkeiten sowie Unabhängigkeit bereitzustellen. So soll die Chancengleichheit am Arbeitsmarkt erhöht werden.

Zu den angebotenen Kursen und Schulungen zählen unter anderem Robotik, 3D-Design, 3D-Scanning und 3D-Druck. Darüber hinaus werden auch technologiebezogene Kurse wie Android-Grundlagen und Community-Management-Training angeboten.

Das Kursangebot wurde aus diversen Gründen auf technologische Berufe ausgelegt. In erster Linie, weil technikbezogene Jobs durch die Digitalisierung vieler Unternehmen sehr gefragt sind, jedoch auch, da Berufe in diesen Bereichen weniger auf Mobilität sondern verstärkt auf Wissen basieren.

Ein weiterer Aspekt dieser Initiative ist die Rehabilitation der Teilnehmer. Ein Kurs namens „Lego Mindstorm Education EV3“ zielt beispielsweise darauf ab einen Roboterprototypen aus Lego-Bausteinen und Roboterzubehör zu bauen. Nach Aussage von FLM und Vodafone soll dieser Kurs vor allem die Geschicklichkeit mit den Händen verbessern und motorische Fähigkeiten fördern.

Die spanische Stiftung für Markverletzungen ist eine gemeinnützige Organisation, welche sich primär darauf spezialisiert, ausgiebige Rehabilitationsleistungen für Menschen mit Rückenmarksverletzungen anzubieten. Die Organisation hat bereits eine Reihe von Programmen gestartet, um körperlich beeinträchtigte Menschen wieder in die Gesellschaft und das Arbeitsleben zu integrieren.

„Das FLM, einzigartig in Spanien in seinem Handlungsspielraum, begann seine Karriere 1997 in Madrid“, erklärt die Website der Organisation. „Unsere Mission ist es, die Lebensqualität für alle, die von Rückenmarksverletzungen betroffen sind, zu verbessern und integrierte Rehabilitationsleistungen anzubieten, mit dem Ziel, diesen Menschen die Möglichkeit zu geben, eine volle Teilhabe an der Gesellschaft zu erreichen.“

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