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Automobilindustrie: Vergaser aus dem 3D-Drucker

Das tschechische Unternehmen Tecron, welches ein Zulieferer für die Automobilindustrie ist, stellt mit Hilfe von 3D-Drucker von Markforged einen Vergaser für die Automobilbranche her.

Die Veränderungen auf dem globalen Fertigungsmarkt und die sich ändernden Kundenbedürfnisse haben zu einem wettbewerbsfähigeren, internationaleren Umfeld geführt. Diese Veränderungen veranlassten Tecron, seine Strategie auf die Zukunft auszurichten. Nach einer gründlichen Untersuchung entdeckte das Unternehmen Markforged. Die Markforged-Plattform war die einzige Lösung auf dem Markt, die den Bewertungskriterien von Tecron entsprach: Sie ist einfach zu bedienen und zu trainieren, die Teile sind kosteneffektiv, langlebig und genau genug, um die Erwartungen der Kunden zu erfüllen. Als Spezialist für die Automobilbranche war Tecron besonders vom Metalldruck mit den 3D-Druckern von Markforged angetan.

Zwei frühe Anwendungen bewiesen die Vorteile der Markforged-Plattform:

Škoda Motor ist einer der Hauptkunden von Tecron. Das Unternehmen, das sich auf die Rekonstruktion von Oldtimern und Flugzeugmotoren spezialisiert hat, benötigte einen Vergaser für Rennwagen, der lange Zeit nicht erhältlich war. Die dreiteilige Baugruppe wurde ursprünglich im Druckgussverfahren hergestellt, bis der einzige Lieferant die Produktion einstellte und die Originalform verloren ging. Tecron war in der Lage, das Originalteil mit einigen Umgestaltungen und Optimierungen zu replizieren und eine kostengünstige Lösung aus Metall zu drucken.

Das tschechische Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt (VZLU) wandte sich an Tecron, um Hilfe bei der Erstellung von Prototypen und der Validierung neuer Konzepte zu erhalten. Das VZLU hatte Schwierigkeiten, kosteneffiziente Methoden zur Herstellung von Komponenten für ein neues Flügeldesign zu finden. Das Prototyping kann die längste und kostspieligste Phase der Entwicklung sein, und viele der maßstabsgetreuen Modelldesigns von VZLU stießen an die Grenzen dessen, was die traditionelle Fertigung leisten kann. Das hier gezeigte Düsenkonzept weist komplizierte Merkmale auf, die mit subtraktiven Methoden nicht hergestellt werden können. Der schmale Schlitz im Entwurf verbessert die Gesamtleistung des Flügels und war entscheidend für den Erfolg des Prozesses. Eine Zerlegung des Entwurfs in mehrere handlichere Teile hätte sich negativ auf die Leistung ausgewirkt. Die einzige andere praktikable Option, die Funkenerosion (EDM), hätte lange Vorlaufzeiten und einen hohen Preis zur Folge gehabt. Tecron setzte den Metal X ein, um das Teil nach Maß zu fertigen, wobei das komplizierte Design unverändert blieb – und das zu einem Bruchteil der ursprünglichen Kosten.

Mehr über Tecron finden Sie hier, und mehr über Markforged finden Sie hier.

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