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Firehawk Aerospace erziehlt Erfolge bei der Entwicklung neuer Triebwerke und Brennstoffe

Die Entwicklung von Raketentriebwerken hat in den letzten Jahrzehnten zwar immense Fortschritte erziehlt, doch bleiben sie abhängig von flüchtigen Brennstoffen. Nun hat Firehawk Aerospace einen sichereren und stabileren Treibstoff, neue Triebwerkstechnologien und finanzielle Zuschüsse erhalten, um die Entwicklung von Raketentriebwerken weiter voranzutreiben.

Maßgeblich an der Entwicklung des neuen Brennstoffes beteiligt waren der CEO Will Edwards und der Chefwissenschaftler Ron Jones. Ihr Ansatz besteht darin, dem Treibstoff eine spezielle Struktur zu geben und ihn in einer Matrix additiv zu fertigen.

Dieser neue Treibstoff bietet einige neue Vorteile, darunter auch eine bessere Vorhersagbarkeit der Verbrennung. Einer der größten Vorteile ist aber sein reduziertes Gewicht und seine Stabilität.

Kleinere Tests mit Prototypen versprechen bereits großes Potential, auch wenn hier ebenfalls spezielle Triebwerke entworfen wurden.

„Es ist ein einzigartiges Triebwerk mit seiner Drosselungsfähigkeit, niedrigen Herstellungskosten und einem parametrischen Design, so dass wir es für ein Raketenabfangsystem oder einen Booster der zweiten Stufe entwickeln können“, so Edwards.

Der neue Treibstoff ist auch einfacher zu regeln: mehrfach kann sicher verlangsamt oder gestoppt und wieder gestartet werden. Bei Feststoffraketen ist dies eine Besonderheit. Diese schießen normalerweise mit allem geladenen Treibstoff voraus, solange bis er ihnen ausgeht. Man hat also nur einen Versuch alles richtig zu machen, was nicht nur das Risiko immens erhöht, sondern auch wenig Spielraum für Unvorhergesehenes lässt.

„Unser Triebwerk kann Feststoffraketenmotoren durch etwas wesentlich Kostengünstigeres ersetzen, das die gleiche Leistung wie Treibstoff hat, aber man kann die Verbrennung kontrollieren – das ist etwas, das die Industrie unglaublich interessant findet“, so Edwards.

Kürzlich hat das Unternehmen im Stennis Space Center Triebwerkstests durchgeführt, die bewiesen haben, dass das Triebwerk und der Brennstoff funktionieren.

Zur Zeit befindet sich das Unternehmen in einer Serie-B-Finanzierungsrunde, die es ihnen künftig erlauben wird noch mehr Tests durchzuführen und weiter an der Entwicklung zu arbeiten.

„Wir können wirklich einzigartige Kraftstoffkorngeometrien erzeugen und durch Änderung des Designs die Leistung verbessern. Es ist nur eine Frage des Umschreibens eines Codes und des Hochladens auf unsere 3D-Drucker„, so Edwards.

Zudem betont er die künftige Beschleunigung der Entwicklung durch größere finanzielle Mittel und sagt: „Wir werden in der Lage sein, unsere nächste Testkampagne viel schneller durchzuführen.“

Mehr über Firehawk Aerospace finden Sie hier.

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