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Huisman präsentiert 3D-gedruckten Kranhaken

Der 1929 gegründete Schwermaschinenhersteller Huisman legt nun schon seit 2015 auch einen Fokus auf 3D-Druck. Das Unternehmen setzt beim Metall-3D-Druck in erster Linie auf Wire & Arc Additive Manufacturing (WAAM).

In einer aktuellen Pressemitteilung erklärt das Unternehmen einen Kranhaken mit 3D-Druck hergestellt zu haben, der ein Gewicht von bis zu 350 Tonnen heben kann. Das Team teste den Kranhaken erfolgreich nach strengsten Kriterien und unter Aufsicht der unabhängigen Zertifizierungsbehörde Lloyd’s Register.

Insgesamt stellte Huisman vier solche Haken her. Jeder dieser Kranhaken hat eine Größe von ca. 170 x 130cm und ist somit fast 9 mal größer als der erste Huisman 3D-gedruckte Kranhaken. Die neuen Modelle haben ein Gewicht von etwa 1.700 Kilogramm und bestehen aus ca. 90 Kilometer Schweißdraht.

Huisman setzt bei der Produktion auf die 3D-Drucktechnik “Wire & Arc Additive Manufacturing” (WAAM) ein, um mittelgroße bis große Bauteile aus hochfestem Stahl herzustellen. Laut dem Unternehmen bietet die Technik Vorteile gegenüber herkömmliche Fertigungsmethoden. So können Lieferzeiten gekürzt werden.

Huisman plant die Erweiterung des Roboterarbeitsplatzes seiner Produktionsstätte in Sviadnov, Tschechische Republik, die derzeit über drei Schweißroboter verfügt. Durch die Kapazitätserweiterung wird Huisman in der Lage sein, Kranhaken mit einem Gewicht von bis zu 5.000 kg zu produzieren.

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