Home 3D-Drucker Freemelt stellt industrielles Großraumsystem eMELT auf Formnext 2022 vor

Freemelt stellt industrielles Großraumsystem eMELT auf Formnext 2022 vor

Das an der Nasdaq First North notierte Unternehmen Freemelt stellt auf der FormnextMesse in Frankfurt am 15. und 18. November sein neues industrielles System eMELT vor. eMELT wurde für den 3D-Großdruck entwickelt, wodurch Freemelt nun auch eine Kundengruppe erreicht, die sich auf die industrielle Produktion konzentriert.

eMELT, dessen erste Auslieferung für Ende 2023 geplant ist, wurde entwickelt, um mit der traditionellen Fertigungsindustrie in Bezug auf Kosten und Qualität konkurrieren zu können. eMELT basiert auf der bewährten Technologie von Freemelt ONE, die durch industrielle Lösungen ergänzt wird, die in enger strategischer Zusammenarbeit mit ausgewählten Industriepartnern innerhalb unserer priorisierten Vertikalen und insbesondere im Bereich Titan und Wolfram entwickelt werden.

„Mit eMELT heben wir den 3D-Druck auf ein neues Niveau. eMELT verfügt unter anderem über eine höhere Strahlleistung im Vergleich zu anderen Systemen auf dem Markt. Zusammen mit unserer kürzlich eingeführten Software Pixelmelt ermöglicht dies dem Kunden, den Schmelzprozess zu optimieren, die Produktionskosten zu senken und gleichzeitig eine bessere Qualität und höhere Produktionskapazität zu erreichen. Damit sind wir die einzigen, die eine Lösung anbieten können, die in mehreren Bereichen mit der traditionellen Fertigung konkurriert“, sagt Daniel Gidlund, CEO von Freemelt.

Die Herstellung von Titanimplantaten ist ein Bereich, in dem der 3D-Druck schnell wächst. Jedes Jahr werden weltweit mehr als fünf Millionen Hüft- und Knieoperationen durchgeführt. Heute wird ein großer Teil aller modernen Implantate im 3D-Druckverfahren hergestellt. Im vergangenen Jahr wurden 300 3D-Drucker an die Implantatindustrie verkauft, was zeigt, dass es sich um eine etablierte Technologie mit starkem Wachstum handelt.

„Bei Implantaten wissen wir, dass ein 3D-gedrucktes Knie- oder Hüftgelenk zu einer besseren Lebensqualität für den Patienten führt. Das liegt daran, dass ein 3D-gedrucktes Implantat mit der Technologie von Freemelt besser mit dem Knochen verwachsen kann als ein traditionell hergestelltes Implantat, was wiederum bedeutet, dass die Patienten das Risiko einer Revisionsoperation im späteren Leben minimieren“, sagt Per Woxenius, COO bei Freemelt.

Neben der Herstellung von Implantaten kann eMELT auch zur Herstellung von Komponenten aus Wolfram und Kupfer verwendet werden. Der Markt für Produkte, die aus diesen Materialien entwickelt werden, wächst schnell. Zu den großtechnischen Anwendungen gehören erneuerbare Energien, Medizintechnik und der Übergang zu elektrisch betriebenen Fahrzeugen und Flugzeugen.

„Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um neue Materialien und Lösungen in Freemelt ONE zu entwickeln. Wir sehen zum Beispiel, dass 3D-gedruckte Kupferteile, die mit unserer Technologie hergestellt werden, eine höhere Leitfähigkeit aufweisen, was einen erheblichen Mehrwert für Kunden schafft, die sich auf Wärmetauscher und Elektromobilität konzentrieren“, sagt Ulric Ljungblad, CIO und fährt fort:

„eMELT ermöglicht die Herstellung von Bauteilen aus Titan, Kupfer und Wolfram mittels 3D-Druck zu Kosten, die bisher nicht möglich waren. Dies ist zum Beispiel für die Entwicklung der Fusionsenergie wichtig, ein Bereich, der extrem schnell wächst und Materialien wie Wolfram erfordert, die extremen Temperaturen standhalten können. Für diese Anwendung verfügt Freemelt über eine Fertigungstechnologie, die anderen Verfahren überlegen ist, und kann damit weltweit eine führende Position einnehmen.“

Mehr über Freemelt finden Sie hier.

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