Home Forschung & Bildung 3D-Druck soll die Produktion krafstoffsparender Autos ermöglichen

3D-Druck soll die Produktion krafstoffsparender Autos ermöglichen

Wissenschaftler der Universität von Nottingham in Großbritannien entwickeln 3D-gedruckte Leichtbaukomponenten für Autos mit weniger Kraftstoffverbrauch. Gleichzeitig werden CO2-Emissionen sowie Lärm reduziert.

Im Rahmen des Functional Lattices for Automotive Components (FLAC) Projekts soll für neue Autobauteile eine Gewichtsreduktionen von 40 bis 80% bei einer optimierten thermo-mechanischen Leistung erzielt werden. Die Komponenten werden mittels Selective Laser Melting (SLM) Verfahren produziert. Die additive Fertigung ermöglicht es die Funktionalität zu erhöhen und die Anzahl der separaten Bauteile zu minimieren. Schlussendlich kann so neben Kosteneinsparungen die Gesamtleistung der Fahrzeuge gesteigert werden. Das Projektteam wird sich auf die Integration von Gitterstrukturen konzentrieren um die Gewichtsreduktionen zu erreichen.

FLAC Projekleiter, Professor Chris Tuck, von der Additive Manufacturing & 3D Printing Forschungsgruppe sagt:

„FLAC will benefit UK automotive companies, increasing their competitiveness by allowing them to adopt innovative routes for the design and manufacture of lightweight on-vehicle componentry, with shorter lead times and lower costs than are presently available.“

Zusätzlich reduziert der 3D-Druck Materialabfall, da nur für ein Bauteil benötigtes Material auch tatsächlich verwendet wird und das restliche Metallpulver recycelt werden kann. Weiters fällt durch die Produktion mittels SLM Verfahren die Verwendung von speziellen Werkzeugen und Schneideflüssigkeiten weg.

Das 3-jährige FLAC Projekt wird neben Kostenanalysen auch mögliche Fertigungswege und Lieferketten-Modelle eruieren. Das Team wird sich dabei vorwiegend auf Bauteile wie Bremssättel, Kühlkörper für LED-Scheinwerfer und Sub-Systeme der Antriebstange konzentrieren.

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QuelleSienmag
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Doris lebt als begeisterter Maker seit vielen Jahren nach dem DIY Prinzip. Über diese Bewegung hat sie die Anfänge des Consumer 3D Printing live und aktiv miterlebt und schließlich auch Ihre Begeisterung für industrielle AM-Technologien kennengelernt. Doris lebte längere Zeit in Bristol (UK) und ist nun hauptberufliche Chefredakteurin von 3Printr.com.