Home Forschung & Bildung Tissue Engineering ermöglicht “Soft-Robotic” Rochen

Tissue Engineering ermöglicht “Soft-Robotic” Rochen

Einem Forscherteam ist es gelungen einen Rochen mit Hilfe von Tissue Engineering zu erstellen.

Dieser Rochen besteht aus einem kleinen Skelett aus Gold, der restliche Körper besteht aus genmanipulierten Herzzellen. Diese wurden so verändert, dass diese auf Licht reagieren.

Kedi Xu, ein neural engineer der Zhejiang University in Hangzhou, China:

“One can imagine that one day we can use this technology to rebuild parts of the human body.”

Das Design des Soft-Robotic Rochen:

F2.large

Die Herzellen wurden mit Tissue Engineering im Zickzack um das goldene Skelett aufgetragen. Damit wird die natürliche Bewegung eines echten Rochen imitiert. Die Bewegung wird durch die Einstrahlung von Licht ausgelöst. Damit kann der Rochen sogar um die Kurve gelenkt werden.

Robotic ray is part animal, part machine

Herzzellen wurden bereits 2014 erfolgreich hergestellt, weniger komplexe Leberzellen wurden schon 2012 mittels Tissue Engineering produziert.

Mehr zu dem Rochen gibt es in dem Journal Science. An dem Projekt haben Sung-Jin Park, Mattia Gazzola, Kyung Soo Park, Shirley Park, Valentina Di Santo, Erin L. Blevins, Johan U. Lind, Patrick H. Campbel, Stephanie Dauth, Andrew K. Capulli, Francesco S. Pasqualini, Seungkuk Ahn, Alexander Cho, Hongyan Yuan, Ben M. Maoz, Ragu Vijaykumar, Jeong-Woo Choi, Karl Deisseroth, George V. Lauder, L. Mahadevan und Kevin Kit Parker der Universitäten von Illinois, Michigan, Rode Island, The Winsor School (Boston) und Stanford gearbeitet.

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viaScience
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Von Ende 2013 bis März 2017 arbeitete Jakob als Chefredakteur bei 3Druck.com. Gemeinsam wuchs das Team, die Reichweite von 3Druck.com und baute die Position als meistgelesenes deutschsprachiges Magazin zum Thema 3D Druck und Additive Fertigung weiter aus.