Home Forschung & Bildung Verbund-Forschungsprojekt für Mittelständler in Deutschland

Verbund-Forschungsprojekt für Mittelständler in Deutschland

Unter dem Titel “Verbundforschungsprojekt für Mittelständler in Deutschland–Analyse von Chancen und Risiken sowie neuer Geschäftsmodelle für mittelständische Unternehmen” wird ein Projekt der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg FHWS zusammen mit der IHK Würzburg-Schweinfurt durchgeführt. Mittelständische Unternehmen werden zum Mitmachen ermutigt.

Die Entwicklung der 3D-Drucktechnologie und die Ausweitung der neuen Anwendungs- und Geschäftsfelder entwickelt sich zur Zeit in rasantem Tempo. Ständig werden neue Materialien sowohl Kunststoffe, als auch Metalle und Legierungen für die additive Fertigung entwickelt. Auch die Verfahren werden immer schneller und flexibler in der Verwendung bei gleichzeitigem Rückgang der Preise für Maschinen und Material.

Was bedeutet das aber nun für die Unternehmen aus Industrie und Dienstleistung in Deutschland? Wird diese Entwicklung unsere Produktentwicklung und Fertigung revolutionieren, wie einige Experten prognostizieren? Tatsächlich entstehen durch die dynamische Entwicklung dieser Technologie und die Preisentwicklung insbesondere auch für kleine und mittelständische Unternehmen neue Chancen. Kundenindividuelle Anfertigungen wie z. B. im Gesundheits- und Sanitätswesen oder Ersatzteile und Reparaturen aber auch die Möbelbranche und Architektur/Bauwesen könnten davon betroffen sein. Gleichzeitig beeinflusst dieser Trend natürlich auch die klassischen Industrieunternehmen in ihrer Produktentwicklung und im Prototyping auf dem Weg zu Industrie 4.0.

Vor diesem Hintergrund startet die Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg FHWS zusammen mit der IHK Würzburg-Schweinfurt im Herbst diesen Jahres ein Verbundforschungsprojekt zu diesem Thema und lädt alle Unternehmen, die sich mit dieser Zukunftstechnologie beschäftigen wollen für eine Teilnahme ein. Zielsetzung ist die anwendungsnahe Erforschung von Chancen und Risiken für die teilnehmenden Unternehmen. Die Unternehmen erhalten dazu die Möglichkeit das 3D-Drucklabor der FHWS unter Anleitung und Unterstützung für Testdrucke zu nutzen. Außerdem soll ein 3D-Druck-Kalkulator entwickelt werden, der den Unternehmen als Hilfe für „make or buy“ Entscheidungen dient. Durch die Erarbeitung von Szenarien und den Besuch der führenden Forschungsinstitute und Hersteller in Deutschland erhalten die teilnehmenden Unternehmen einen fundierten Einblick in das Themenfeld und somit einen eventuell entscheidenden Wissensvorsprung im Wettbewerb. Um eine sinnvolle Umsetzung des Projektes zu gewährleisten wird die Teilnahme auf maximal 12 Unternehmen beschränkt.

Hier finden Sie mehr Informationen über das 3D-Drucklabor.

Gastbeitrag: Prof. Dr. Gerhard HubeHube_Gerhard>

 

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