SLA

    346

    Bei SLA handelt es sich um ein 3D-Druck-Verfahren. SLA ist hierbei ein Akronym für „Stereolithographie Apparatus“. Der Begriff ist eine geschützte Bezeichnung von 3D Systems.

    Die erste Patentanmeldung für die Stereolithografie erfolgte 1984 durch den US-Physiker Chuck Hull, der auch das Unternehmen „3D Systems“ gegründet hat.

    Ausgangsbasis dieser Produktionsform ist ein mit flüssigem Photopolymer gefülltes Becken. Der spezielle Kunststoff hat eine besondere Eigenschaft; er erstarrt nach einer gewissen Belichtungszeit. Um damit ein Objekt zu erzeugen, werden die einzelnen Layer eines 3D-Modells mithilfe eines Lasers auf die Oberfläche des flüssigen Materials projiziert unter dessen Oberfläche ein bewegliches Druckbett positioniert wird. Die erste Schicht erstarrt und befestigt das Objekt an das unterliegende Druckbett. Danach zieht ein mechanischer Arm das Modell um die Höhe eines Layers nach unten, damit sich darüber wieder flüssiges Material sammeln kann. Darauf wird der nächste Layer projiziert. Nach dem “Druckvorgang” wird das gehärtete Objekt aus dem Bad genommen und oft noch in einer eigenen Belichtungskammer bis zur vollständigen Aushärtung nachbelichtet.

    SLA - Stereolithografie - 3D-Druckverfahren - 3Druck.com

    Weitere Informationen zu dem Verfahren sowie anderen Verfahren, finden Sie in dem zweiten Teil unseres Grundkurs.

    Abonnieren Sie die wöchentlichen 3Druck.com-Newsletter. Jeden Montag versenden wir die wichtigsten Beiträge und Updates der Woche. Melden Sie sich jetzt kostenlos an.