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AIT Studie zeigt wie österreichische Unternehmen 3D-Druck nutzen

Eine aktuelle Studie des Austrian Institute of Technology (AIT) zeigt, wie österreichische Unternehmen 3D-Druck schon einverwenden. So setzen 22% aller Firmen der österreichischen Sachgütererzeugung mit 20 oder mehr Beschäftigten verwenden bereits 3D-Druck. Vor allem größere, F&E intensive Unternehmen setzen additive Fertigung ein. Die Elektro- und Elektronikindustrie und der Fahrzeug- und Maschinenbau sind hierbei Vorreiter. Das AIT hat im Rahmen des European Manufacturing Survey 2018 diese Daten erhoben.

Die Verbreitung von 3D-Druck hat laut der Studie in Österreich etwa 2005 begonnen. Heute verwenden nach Daten des European Manufacturing Survey (EMS) etwa 22% aller Firmen der Österreichischen Sachgütererzeugung mit 20 oder mehr Beschäftigten 3D-Druck. Bernhard Dachs, Senior Scientist am AIT Center for Innovation Systems and Policy: „Große Unternehmen verwenden die Technologie noch deutlich häufiger als kleinere Firmen. Die Investitionspläne der befragten Unternehmen zeigen aber, dass in Zukunft bei 3D-Druck mit deutlichen Zuwächsen gerechnet werden kann. Mit steigernder Leistungsfähigkeit wird sich die Technologie auch bei kleineren Unternehmen verbreiten”.

3D-Druck Nutzung Österreich
AIT/European Manufacturing Survey AT 2018

Wo 3D-Druck eingesetzt wird

Das zukünftige Potenzial von 3D-Druck ist groß, der konkrete Einsatz beschränkt sich heute allerdings noch auf ausgewählte Bereiche. Am häufigsten wird 3D-Druck in der Elektro- und Elektronikindustrie und im Fahrzeug- und Maschinenbau eingesetzt, während in den Sektoren Nahrungsmittel, Holz und Papier oder Chemie nur vergleichsweise wenige Firmen 3D-Druck einsetzen. Derzeit verwenden deutlich mehr Firmen 3D-Druck für die Erzeugung von Prototypen als für die Serienfertigung, was die höheren Anteile in F&E-intensiven Branchen erklärt. 3D-Druck ist hier ein Instrument zur Beschleunigung von Entwicklungsprozessen.

Kein Unterschied zur Schweiz

Die Daten erlauben auch einen Vergleich zwischen Österreichischen und Schweizer Unternehmen. Hier finden sich keine Hinweise auf einen etwaigen Rückstand oder Vorsprung eines der beiden Länder bei 3D-Druck. Wie in Österreich, sind auch in der Schweiz die Elektronikindustrie und der Maschinenbau führend bei der Anwendung. Unterschiede zwischen beiden Ländern in der Verbreitung von 3D-Druck sind das Ergebnis der unterschiedlichen Wirtschaftsstruktur.

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