Home 3D-Drucker Hybride Additive Fertigung: DMG Moripräsentiert LASERTEC 125 3D hybrid

Hybride Additive Fertigung: DMG Moripräsentiert LASERTEC 125 3D hybrid

Seit 2013 und mit Einführung der LASERTEC 65 3D hybrid für das Laserauftragsschweißen und die 5-Achs-Simultanbearbietung in einer Aufspannung hat sich DMG Morizu einem globalen Full-Liner in der additiven Fertigung metallischer Bauteile etabliert. Sukzessive wurde das Sortiment zunächst um die LASERTEC 4300 3D hybrid – sie kombiniert die additive Fertigung mittels Pulverdüse mit der Dreh-Fräsbearbeitung in einem Arbeitsraum – und die Pulverbettmaschinen der LASERTEC SLM Baureihe ausgebaut. Mit der LASERTEC 125 3D hybrid erweitert DMG MORI jetzt sein Portfolio im Laserauftragsschweißen um ein Modell für die Instandsetzung, Reparatur und Fertigung deutlich größerer Bauteile.

Das deutsche Unternehmen DMG Mori wurde ursprünglich 1870 gegründet und gehört mittlerweile zu einem wichtigen Player im Maschinenbau. Der Umsatz des Unternehmens beträgt 2,35 Milliarden Euro und es werden über 7100 Mitarbeiter beschäftigt. Der Konzern der international aktiv ist und weltweit Standorte hat, spezialisierte sich vor einigen Jahren auch auf den industriellen 3D-Druck.

Der neue LASERTEC 125 3D hybrid basiert auf der stabilen monoBLOCK-Baureihe und ist für Bauteilabmessungen von bis ø 1.250 x 745 mm und ein Werkstückgewicht bis 2.000 kg ausgelegt. Die steife Maschinenkonstruktion und die hohe Dynamik der LASERTEC 125 3D hybrid erlauben eine präzise, prozesssichere und gleichzeitig wirtschaftliche Komplettbearbeitung anspruchsvoller 3D-Bauteile. Kunden können hohe Aufbauraten erwarten und eine Wiederholgenauigkeit, die sie von CNC-Maschinen gewohnt sind.

Reduzierte Prozesszeiten

Der automatische Wechsel zwischen Laserauftragsschweißen und 5-Achs-Simultanfräsen in einer Aufspannung reduziert Prozesszeiten um bis zu 80 Prozent. Solche Einsparungen lassen sich realisieren, indem Prozessschritte wie die Wärmebehandlung komplett eingespart werden, weil die LASERTEC 125 3D hybrid Material bis zu einer Härte von 63 HRC aufträgt. Vorteilhaft ist der alternierende Einsatz von Laserauftragsschweißen und 5-Achs-Simultanfräsen, um Fertigungsprozesse zu verbessern oder neue Bauteil­geometrien zu ermöglichen. Ein Beispiel sind geschlossene Impeller. Ebenso ist die Neufertigung und Reparatur von Umform- und Schmiedewerkzeugen für die Warm- und Kaltumformung eine Stärke der Hybridmaschine. So sind beispielsweise Schneidmesser dank der Pulverdüsentechnologie innerhalb einer Schicht wieder im Einsatz.

Leichtgewichtsstrukturen

Die LASERTEC 125 3D hybrid kann auch Leichtgewichtsstrukturen erstellen, die beispielsweise das Gewicht von Turbinen-Blades um bis zu 90 Prozent reduzieren. Ein großes Alleinstellungsmerkmal des Laserauftragsschweißens ist laut dem Hersteller die Möglichkeit, schnell und CNC-gesteuert zwischen zwei Materialien zu wechseln. Somit kann in einem Bereich hart aufgeschweißt werden, um Verschleiß zu reduzieren, während ein anderer Bereich korrosionsbeständig aufgeschweißt wird, um Umwelteinflüsse zu vermindern. Die Kühlleistungen lassen sich am Bauteil verglichen mit konventionellen Kühlkonzepten deutlich erhöhen. Die Technologie kann für Druckgussformen beispielsweise einen Kern aus Bronze aufschweißen, der Wärme abführt, und gleichzeitig eine Außenhaut aus Werkzeugstahl.

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