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Lithoz GmbH übernimmt LSD-Print-Patentinhaber CerAMing

Die Lithoz GmbH, Spezialist im keramischen 3D-Druck, hat offiziell bekannt gegeben, dass sie das deutsche Unternehmen CerAMing, den Patentinhaber des keramischen 3D-Druckverfahrens Layer-wise Slurry Disposition (LSD)-Print, übernommen hat.

CerAMing ist eine erfolgreiche Ausgründung der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung), die aus deren Startup Slingshot-Programm hervorgegangen ist. Mit der Übernahme von CerAMing verfügt Lithoz nun über ein komplettes „Alles-aus-einer-Hand-Portfolio“ von komplementären, marktrelevanten Verfahren im 3D-Druck für Hochleistungskeramik. Die LSD-Print Technologie ergänzt das bereits marktbeherrschende LCM-Verfahren und die neue LIS-Technologie, die 2022 freigegeben wurde. Mit dieser strategischen Erweiterung wird die weltweite Marktführerschaft von Lithoz als Systemanbieter weiter gesichert und ausgebaut.

Die von Lithoz angebotenen Verfahren waren bisher auf ultrapräzise Auflösungen und hochkomplexe innere Strukturen bei LCM und auf besonders hohe Wandstärken und größtmögliche Volumina bei voller Dichte bei LIS ausgerichtet. Mit der Akquisition des Startups CerAMing und der damit verbundenen Erweiterung des Technologieportfolios um die Layer-by-Layer-Slurry-Disposition deckt Lithoz nun ein sehr breites Anwendungsspektrum in der keramischen additiven Fertigung ab, wobei die LSD-Print-Technologie den Bereich zwischen dem LCM- und LIS-Verfahren abdeckt.

Allen drei Verfahren gemeinsam sind extrem hohe Dichten und hervorragende Materialeigenschaften der gedruckten Objekte, was dem kompromisslosen Qualitätsversprechen von Lithoz entspricht. Je nach spezifischer Stärke der jeweiligen Technologie können nun auch die unterschiedlichsten Kundenwünsche aus einer Hand erfüllt werden.

Geschäftsführer Dr. Johannes Homa, der Lithoz vor 11 Jahren gegründet hat, wertet diesen Schritt als historischen strategischen Meilenstein für das Wiener Unternehmen: „Mit der Übernahme von CerAMing erweitert Lithoz erstmals sein Technologieportfolio durch eine strategische Akquisition. Wir sehen diese Technologie als eine weitere wichtige Säule in der Umsetzung unserer Vision, eine geographisch unabhängige, aber voll digital vernetzte, globale Serienproduktion in der keramischen Industrie zu ermöglichen. Mit unserer marktführenden LCM-Technologie konnten wir dies bereits realisieren, und neben der LIS-Technologie werden wir bald auch mit dem LSD-Druck als komplementärer Technologie in gleicher Qualität und ohne Kompromisse unsere Ziele weiter verfolgen können.“

Sebastian Walzel, Mitbegründer von CerAMing, ist sehr stolz auf die neue Position seines Unternehmens und ist gespannt, wie diese neue Entwicklung zu Fortschritt und Innovation in der Welt der keramischen additiven Fertigung führen wird: „Als wir unsere Reise als Unternehmer im Jahr 2019 begannen, waren wir besonders von der Erfolgsgeschichte von Lithoz inspiriert. Es erfüllt uns mit Stolz, dass CerAMing nun ein Teil dieses Erfolges wird und die Früchte unserer Arbeit zum Fortschritt beitragen werden.“

„Ausgründungen wie CerAMing leisten einen wichtigen Beitrag zum Technologietransfer, der eine der zentralen Aufgaben unserer Forschung ist“, sagt BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne. „An der BAM gibt es viele exzellente Wissenschaftler mit innovativen Ideen. Unsere Initiative BAMStartup-Slingshot unterstützt sie mit wissenschaftlichem Know-how und unserer exzellenten Laborausstattung auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.“

Mehr über Lithoz finden Sie hier, und mehr über CerAMing finden Sie hier.

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