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MAN investiert unter anderem in additive Fertigung

Der Nutzfahrzeughersteller MAN möchte bis 2020 über 1 Milliarde Euro in das Münchner Stammwerk investieren. Das Geld soll unter anderem in ein Entwicklungszentrum fließen, in dem additive Fertigung eingesetzt wird.

Auf rund 33.000m² sollen 360 Mitarbeiter an Antrieben und Antriebskonzepten für die Zukunft arbeiten. Im Gebäude werden Prototypen in Zukunft direkt mit 3D-Druckern hergestellt. Zudem soll es Triebstrangprüfstände geben, die die Leistungsfähigkeit von Elektroantrieben testen können.

In anderen Abteilungen sollen die Auswirkungen von Wind und Wetter auf verschiedene Bauteile von LKWs und Bussen getestet werden. Zudem wird es einen eigenen Bereich geben wo das Zusammenspiel verschiedener Steuergeräte untersucht wird.

Wenn das Gebäude erst fertiggestellt wurde, ist auch schon der ein Ausbau geplant: Der nächste Bauabschnitt soll einen Rollenprüfstand beinhalten, in dem Geräuscheigenschaften genau untersucht werden können.

Offenbar möchte MAN nicht den Anschluss an andere Fahrzeughersteller verlieren. Mercedes-Benz etwa hat schon das Ersatzteil für LKWs mittels Metall-3D-Drucker hergestellt. Renault forscht ebenfalls an Metall-3D-Druck, der französische Hersteller möchte leichtere Komponenten für Motoren herstellen und diese so effizienter machen.

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Dominik studiert derzeit Wirtschaftsinformatik an der TU-Wien. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit neuartigen Technologien und speziell mit 3D-Druck. In seiner Freizeit beschäftigt sich Dominik außerdem mit Embedded-Systems sowie deren Programmierung und ist außerdem ehrenamtlich bei mehreren Organisationen tätig.