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Omans Ölgesellschaft will seine Ersatzteile 3D-drucken

Die nationale Ölgesellschaft des Omans, Petroleum Development Oman (PDO), und das französische Startup Spare Parts 3D (SP3D) haben sich zusammengetan, um die 3D-Druckbarkeit von 150.000 einzigartigen Ersatzteilen zu prüfen.

Dank der datengesteuerten Trichtermethode von SP3D, der Software DigiPART, den Datensätzen zur Materialcodierung und einem eingagierten multidisziplinären PDO-Teams, konnte das ganze Vorhaben ert ermöglicht werden.

Eine spezielle Vorgangsweise

Obwohl die Stammdatenätze umfangreich waren, war dennoch ein idealer Datensatz  erforderlich, der alle Daten leicht zugännglich macht. Bei etwa 80 % der Teile fehlten grundlegende Informationen wie Abmessungen und Gewicht. Hier half die Software DigiPART, mit der dass Team den ursprünglichen Datensatz  optimierte und so einen Algorythmus ertellen konnte.

„Nachdem wir selbst ungeeignete Teile ausgewählt hatten, beauftragten wir SP3D mit der Anreicherung unseres Teildatensatzes. Dies half uns, die richtigen Ersatzteile für PDOs AM-Reise auszuwählen“, sagt Mohammed Yahyai, 3D Scoping Workstream Lead, Lead Rotating Equipment Engineer.

DigiPART verwendet Algorithmen wie den Semantic Recognition Algorithm, um 150.000 codierte Teile effizient zu durchsuchen. Automatisch werden mehr als 10 funktionale Spezifikationen zugewiesen, um die richtige AMMaterialien und Druckmethoden wie Selective Laser Melting, Schnellguss oder Materialabscheidung zu identifizieren. Diese datengesteuerten Ergebnisse helfen dabei, die Roadmap für die Einführung des 3DDrucks bei PDO zu unterstützen.

„PDO hat nun Zugang zu einem agilen Entscheidungstool, das über 60.000 Ersatzteile abdeckt. Mit Hilfe von Filtern für kundenspezifische Geschäftsfälle kann PDO die relevantesten Teile für den Druck und die Installation auswählen oder vom physischen auf den digitalen Bestand umstellen“, kommentiert Paul Guillaumot, CEO von Spare Parts 3D.

Anschließend mussten die Ergebnisse neu gruppiert werden, um das Potenzial zur Steigerung der lokalen Wertschöpfung aufzuzeigen. Da hat auch bedeutende  Auswirkungen auf die Investitionsentscheidungen und erlaubt eine Faktenbasierte Entscheidung statt Spekulationen.

„Die Möglichkeit, eine Bewertung des AM-Potenzials vorzunehmen, ist eine Premiere in Oman und eine große Unterstützung für die Beschleunigung von In-Country-Value-Initiativen und den Aufbau unseres Industrie-4.0-Ökosystems im Sultanat“, sagte Sulaiman Ruqaishi, PDO In-Country Value Business Development Lead.

„Unser grundlegendes Problem bestand darin, 3D-Druck-Kandidaten logisch und schnell zu identifizieren, um den Umfang von PDO AM zu definieren und voranzukommen. Mit der Unterstützung unseres Partners SP3D ist PDO nun in der Lage, fundierte Entscheidungen zu treffen, den Einsatz zu beschleunigen und die Stakeholder zu unterstützen“, so Philippe Dupont, Head of Material Procurement & Inventory Management, PDO.

Mehr über SP3D finden Sie hier, und mehr über PDO finden Sie hier.

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