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US-Dienstleister Voodoo Manufacturing schließt seine Pforten

Auf seiner Webseite gab der 3D-Druck-Dienstleister Voodoo Manufacturing aus New York seine Schließung bekannt. Die Grundursache für die Schließung ist die COVID-19-Pandemie.

Voodoo wurde 2015 gegründet und hatte eine Produktion mit über 200 3D-Druckern aufgebaut, die Tausende von Teilen pro Woche produzieren können. Da die Mitbegründer, darunter CEO Max Friefeld, alle ehemalige Mitarbeiter von MakerBot waren, verfügte das Unternehmen bei seiner Ausgliederung bereits über ein umfangreiches Portfolio an FDM-Systemen. Im Jahr 2017 erhielt Voodoo seine letzte Seed-Investition in Höhe von 1,5 Millionen Dollar, wodurch sich der Gesamtwert des Unternehmens auf 10 Millionen Dollar erhöhte.

Nun kam jedoch die COVID-19-Pandemie. Laut eigenen Angaben hat das Unternehmen versucht die Produktion auf Schutzausrüstung umzurüsten. Im Kampf gegen die Pandemie konnte Voodoo 15.000 Gesichtsschutzschilde produzieren, aber die Pandemie sorgte bei der sonstigen Produktion zu Einbußen.

Weil es nicht absehbar ist, wann die Corona-Krise vorbei ist, hat der Dienstleister nun seine Pforten geschlossen.

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