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Additive Manufacturing für den Werkzeug- und Formenbau

Die Art der Produktion technischer Bauteile verändert sich fortwährend und passt sich ständig an die Bedürfnisse der Abnehmer, der Umwelt, der Ressourcenverfügbarkeit und der technischen Innovationen an. Die Massenfertigung von Bauteilen stellt eine große Herausforderung im Hinblick auf eine fehlerminimierende, wirtschaftliche Planung und Strategieentwicklung von Unternehmen und Organisationen.

Es werden Strategien und Methoden gesucht, um den starken Innovationszwang und der damit verbundenen immer kürzeren Entwicklungszeiten, gerecht zu werden. Die additiven Fertigungsverfahren haben in den letzten Jahren eine rasante wirtschaftliche und technologische Entwicklung erfahren. Diese Verfahren tragen dazu bei, dass die herkömmlichen Design- und Konstruktionsmethoden neu überdacht werden müssen und in weiterer Folge auch die Art und Weise der bisher und in Zukunft produzierten Bauteile und Werkzeuge. Die Kunststoffindustrie hat dieses Verfahren schon länger im Visier. Die Werkzeuge sind thermischen, tribologischen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Der Einsatz von Spritzgusswerkzeugen und Werkzeugeinsätzen mit komplexen, konturnahen Kühl- und Temperier-Kanälen führt in vieler Hinsicht zur Produktivitätssteigerung und zur Verbesserung der Bauteilqualität. Auch bei der Blechbearbeitung und Massivumformung erfahren die Werkzeuge eine hohe thermische, tribologische und mechanische Belastung. Durch entsprechend dem Prozess angepasste Werkzeugauslegung, mit Hilfe der 3D-Druck Technologien, kann die Prozesssicherheit und die Prozessstabilität gesteigert werden. An der FH Wels wird derzeit an einer Methode gearbeitet, um genau diese hochbelasteten Werkzeuge effizienter zu gestalten. Besonders das mehrstufige Tiefziehen ist ein potentiell interessanter Bereich für den Einsatz der 3D-Druck Technologien.

Am 28. bis 29. September 2017 findet am Campus Wels der FH Oberösterreich, unter der Leitung von FH-Prof. Dr.-Ing. Aziz Huskic, das 2. Anwendersymposium 3D Druck Metall „Additive Fertigung im Werkzeug- und Formenbau“ statt. Die Besucher erwartet Vorträge aus Forschung und Industrie mit einem Überblick aktueller additiver Fertigungsverfahren speziell für den Werkzeug- und Formenbau. Als weiteren Schwerpunkt finden Vorträge über den Einsatz von Werkzeugwerkstoffen und Designmöglichkeiten im 3D Druck statt.

Teilnehmer und Aussteller haben die Gelegenheit sich unter: https://www.fh-ooe.at/kongresse/2017/2-anwendersymposium/anmeldung/ anzumelden und ihr Unternehmen auf dem 2. Anwendersymposium 2017 zu präsentieren.

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