Ultimaker stellt Cura 3.0 vor

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Cura zählt zu den bekanntesten und meist genutzten Slicern die es aktuell gibt und wurde mittlerweile schon für viele 3D-Drucker abseits von Ultimaker adaptiert. Gestern hat Ultimaker Cura 3.0 vorgestellt und damit viele Änderungen und Verbesserungen für die bekannte Software.

Auf den ersten Blick fällt das neue Benutzerinterface auf und ebenso die schnelle Startzeit. Cura soll jetzt weniger als die Hälfte der Zeit zum Starten benötigen. Es wurde zudem eine Möglichkeit geschaffen eigene Plugins für Cura zu entwickeln. Unter anderem gibt es bereits Plugins für Solidworks und Siemens NX 10 und 11. Durch die Plugins sollen sich CAD Dateien aus den Programmen mit nur einem Klick in Cura importieren lassen.

With all the new possibilities opened up by the creation of third-party plugins, we decided that moving from 2.7 to 3.0 is the perfect way to mark this new era. Serving over one million users worldwide, our software is designed as a solution for professionals who have adopted 3D printing in to their workflow.

Es wurde auch die Möglichkeit geschaffen wasserlösliche Stützstrukturen anzulegen, die sich aufgrund von geringem Materialverbrauch besonders schnell im Wasser auflösen sollen. Neue Infilltypen wurden geschaffen – die zum Beispiel für flexible Materialien Vorteile bringen sollen. Ein besonderes neues Feature ist „Skin removal“ die Funktion erlaubt es der Software dünne Streifen des Objektes nicht zu drucken, damit der Druckkopf keine hochfrequenten Zick-Zack Bewegungen machen muss.

Natürlich wurden noch viele andere Funktionen mit eingebaut und auch Probleme behoben. Wer sich für die genaue Aufstellung aller neuen Funktionen und Bug-Fixes interessiert kann die GitHub Seite von Cura besuchen.