Home Materialien Graphene 3D Lab reicht Patent für neues Herstellungsverfahren von Graphen ein

Graphene 3D Lab reicht Patent für neues Herstellungsverfahren von Graphen ein

Graphene 3D Lab, Entwickler und Hersteller des Conductive Graphene Filaments, hat die Einreichung eines Patents für einen neuartigen Herstellungsprozess von Graphen bekannt gegeben. 

Bislang wurde das als Wundermaterial bezeichnete Graphen mit hohem Energieaufwand in toxisch-chemischen oder manuell aufwendigen Verfahren aus Graphit hergestellt. Das von Graphene 3D eingereichte Patent beschreibt einen neuartigen Prozess, der keine giftigen Chemikalien benötigt und zudem noch energieeffizienter sein soll. Bei dem kostengünstigeren Verfahren werden hochwertige Atomschichten von Graphen Nanoplättchen (GNP) separiert.

Elena Polyakova, Co-Chief Executive Officer von Graphene 3D Lab, glaubt Graphen mit dem kostengünstigeren Herstellungsverfahren bereit für den breiten Einsatz in der industriellen Produktion zu machen:

“The business implications associated with this filing are significant and near term. The extraordinary qualities of graphene has positioned it as one of the most sought after materials in research and development since its discovery in 2004. However up to now, the high-cost of quality material has generally restricted its use to R&D labs. We are changing that and look forward to offering these benefits to our client base and to others who will now utilize graphene into mainstream manufacturing”.

graphene_3dlab_filamentDerzeit beliefert das Unternehmen laut eigenen Angaben mehr als 8.000 Kunden weltweit, darunter die NASA, Ford, GE, Apple, Xerox, Samsung, IBM und namhafte US Universitäten. In dem Graphene Supermarket wird eine ganze Reihe von Produkten rund um das Material angeboten, darunter auch das erste Graphen-Filament für den 3D-Druck.

Daniel Stolyarov, Co-Chief Executive Officer, gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass in den kommenden 12 Monaten bereits mit dem neuen Verfahren im größeren Umfang produziert werden soll:

“Accompanying our patent application, the Company has produced a bench-top working prototype of our manufacturing and classification technology. Over the next 12 months we intend to manufacture and put in place a scaled-up operation. We expect our unique combination of high-quality, low-cost graphene will significantly impact the commercial marketplace, and will allow an ever widening variety of manufactures to consider incorporating the extraordinary qualities of graphene in wide range of materials from batteries to consumer electronics to plastics.”

graphene_batteries_3d_printing_3d_druckDen Einsatz von Graphen-Material in der additiven Fertigung hat das Unternehmen mit dem 3D-Druck einer Batterie unter Beweis gestellt. Stolyarov sieht im 3D-Druck eine kostengünstige Variante um das elektrisch leitfähige Graphen zu elektronischen Produkten zu verarbeiten, wie er in einem Interview mit 3Druck.com bekannt gab.

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