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KLM Royal Dutch recycelt Wasserflaschen für den 3D-Druck

Die niederländische Fluglinie KLM Royal Dutch Airlines recycelt nun PET-Flaschen um damit Werkzeuge 3D zu drucken. Laut dem Unternehmen soll das Engineering- und Wartungskosten senken sowie gut für die Umwelt sein.

KLM hat 119 Flugzeuge in der Flotte und transportiert jährlich 32,7 Millionen Passagiere. Laut der Fluglinie fällt u.a. beim Catering viel Müll an. Nun sollen PET-Flaschen nach der Benutzung zukünftig in 3D-Druck-Filament verarbeitet werden.

Mit diesem 3D-Druck-Material werden Werkzeuge und Objekte gedruckt werden, die KLM wieder einsetzen kann. KLM hat sich schon vor mehreren Jahren zum Ziel gesetzt, das Abfallvolumen bis 2030 um 50% zu reduzieren. Infolgedessen verstärkt die Fluggesellschaft den Einsatz von Materialien, die recycelt werden können, darunter PET.

Die leeren PET-Flaschen werden von den Flügen gesammelt und an das niederländische Recyclingunternehmen Morssinkhof Rymoplast geschickt. Dort wird der Kunststoff in Kunststoffpellets verarbeitet, die von Reflow zu Filamenten verarbeitet werden.

Das Filament wird dann mit einem 3D-Drucker von dem niederländischen Unternehmen Ultimaker verarbeitet.

KLM 3D printing – From drink till ink

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