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Neues Gesetz für 3D gedruckte Waffen in Kalifornien

Natürlich lassen sich Pistolen und andere Waffen mit professionellen Metall 3D Druckern bauen, doch wesentlich spannender ist die Thematik rund um 3D gedruckte Waffen aus Kunststoff. Diese Waffen stellen für die Polizei ein immer größeres Problem dar, weil jeder sie selber zu Hause bauen kann und nach einem Verbrechen kann man die Waffen einfach einschmelzen oder verbrennen.

Daher hat der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, ein Gesetz eingereicht, das sich mit dieser Problematik beschäftigt. Unter anderem müssen 3D gedruckte Waffen beim Justizministerium um eine offizielle Seriennummer ansuchen. Dabei wird auch ein Hintergrundcheck durchgeführt ähnlich wie beim Kauf einer konventionellen Pistole. Außerdem müssen 3D gedruckte Waffen mindestens einen Bauteil aus Edelstahl enthalten, damit sie von Metalldetektoren erkannt werden.

Fraglich ist allerdings wie effizient das Gesetz arbeitet und Kritiker sagen, dass die Gefahr, die von 3D gedruckten Waffen ausgeht, damit nicht behoben werden kann. Denn wenn jemand böse oder gar terroristische Absichten hat, dann wird diese Person die Waffe einfach 3D drucken und verwenden – ein Gesetz alleine wird da nicht aushelfen.

So if they DONT put a piece of metal inside the gun THEN WHAT?
This doesnt go nearly far enough to solve the problem of unregulated guns.
Instead of a misdemeanor it should be a life felony – since guns are made to take lives.

Erst vor einem Jahr haben wir über einen 3D gedruckten Revolver berichtet, der große Angst bei der Bevölkerung verursacht hat. 

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