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Internationale Triennale Mailand feiert mit vollständig 3D-gedruckter Ausstellung

Die 23. Internationale Triennale Mailand, die im Jahr 2023 ihr 100-jähriges Bestehen feiern wird, ist eine der wichtigsten Veranstaltungen im Bereich Design und Architektur auf internationaler Ebene und wird von der Triennale in Zusammenarbeit mit dem Bureau International des Expositions (BIE) und dem italienischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit gefördert.

Die thematische Ausstellung Unknown Unknowns befasst sich mit einer Reihe von Themen, darunter: die Schwerkraft, die als „der größte Designer“ angesehen wird, ein Künstler, der das Universum, zu dem wir gehören, unermüdlich erschüttert; Landkarten, Systeme, mit denen Flugbahnen und Routen bestimmt werden; die neuen Herausforderungen, denen sich die Architektur gegenübersieht, die sich ganz neuen Perspektiven öffnet, wie z. B. eine Ausstellung zum Leben im außerirdischen Raum; und schließlich die Geheimnisse, die dem Weltraum anhaften.

Die von Space Caviar entworfene und von WASP realisierte Inszenierung der thematischen Ausstellung wurde vollständig im 3D-Druckverfahren hergestellt und folgt den Werten der Nachhaltigkeit. Sie wurde in den Räumen der Triennale mit großen Druckern in architektonischem Maßstab hergestellt, wobei ausschließlich organische Materialien verwendet wurden, die größtenteils aus der Lebensmittelindustrie stammen.

Zum ersten Mal überhaupt wurde das Ausstellungsdesign vollständig im Museum selbst hergestellt, wobei 32 verschiedene Teile in nur 10 Tagen gedruckt wurden. Inspiriert von potter wasp entwickelt WASP (World’s Advanced Saving Project) seit 2012 praktikable Bauprozesse, die auf den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft beruhen und mit Hilfe von biologisch abbaubaren und recycelbaren natürlichen Materialien in kürzester Zeit und auf möglichst nachhaltige Weise 3D-gedruckte Häuser herstellen.

Für dieses Projekt verwendete WASP den architektonischen 3D-Drucker Crane WASP. Dabei handelt es sich um ein modulares, kollaboratives 3D-Drucksystem, das aus einer Hauptdruckereinheit besteht, die je nach Druckbereich und somit nach den Abmessungen der in 3D zu berechnenden architektonischen Struktur in verschiedenen Konfigurationen zusammengesetzt werden kann. Für die Bedürfnisse dieses speziellen Aufbaus transportierte und montierte WASP den Crane WASP innerhalb des Museums und mischte das Material in der Nähe des Druckers im ersten Stock der Triennale.

„Diese Zusammenarbeit ist ein brillantes Beispiel dafür, dass die WASP-Technologie deklinierbar und multidisziplinär ist, wir danken Joseph Grima und allen Partnern dieses beeindruckenden Projekts“, kommentierte das Unternehmen.

Die thematische Ausstellung wird von Ersilia Vaudo kuratiert, einer Astophysikerin und Chief Diversity Officer bei der Europäischen Raumfahrtagentur.

Der Beirat setzt sich zusammen aus:

  • Hervé Chandès, künstlerischer Generaldirektor, Fondation Cartier pour l’art contemporain (Paris)
  • Emanuele Coccia, Philosoph und Professor an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (Paris)
  • Joseph Grima, Kurator, Orchitee und Autor
  • Sarah Ichioka, Stadtplanerin, Kuratorin und Autorin
  • Weng Ling, Kuratorin und Gründerin von Arts innovation
  • Mariana Siracusa, Designerin und Forscherin

Mehr über die Internationale Triennale Mailand finden Sie hier, mehr über WASP finden Sie hier, und mehr über Space Caviar finden Sie hier.

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