Home Coronavirus 3D-gedruckte Atemschutzmasken entsprechen nicht den N95-Normen

3D-gedruckte Atemschutzmasken entsprechen nicht den N95-Normen

In den letzten Monaten gab es einige 3D-Druck-Unternehmen, die im Rahmen der COVID-19-Pandemie, Schutzausrüstung herstellten. Während einige Produkte medizinischen Standards entsprechen, gibt es auch Schutzausrüstung, welche umstritten waren. So zum Beispiel bei 3D-gedruckten Atemmasken. Ein Team von Virginia Tech (Virginia Polytechnic Institute and State University) hat nun die Effektivität von 3D-gedruckten Masken untersucht.

In einem Paper mit dem Namen “Particle Transmission through Respirators Fabricated with Fused Filament Fabrication and Powder Bed Fusion Additive Manufacturing” präsentieren sie ihre Ergebnisse. Diese noch im Preprint befindliche Studie kommt zu dem Schluss, dass die 3D-gedruckten Masken nicht den Normen von N95-Schutzmasken entsprechen.

Ein großes Problem sind die unterschiedlichen Systeme sowie die Porosität des gedruckten Endergebnis. Ebenfalls ist die Abdichtung zwischen Atemschutzmaske und Gesicht oft nicht optimal.

Fast alle gedruckten Atemschutzmasken lieferten eine Filtrationseffizienz von 90% auf. Nachbearbeitungsverfahren, einschließlich Reinigung, Dichtflächen und Verstärkung der Filterkappendichtung, verbesserten im Allgemeinen die Leistung, aber keine Atemschutzmaske erreichte die Filtrationseffizienz einer N95-Atemschutzmaske, die 95 % der SARS-CoV-2-Viruspartikel filtert.

Es zeigte sich, dass die gedruckten Atemschutzmasken eine ähnliche Leistung wie Stoffmasken haben. Die komplette Arbeit kann hier online abgerufen werden.

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