Home 3D-Drucker MOD-t 3D-Drucker-Hersteller New Matter stellt Betrieb ein

MOD-t 3D-Drucker-Hersteller New Matter stellt Betrieb ein

Das kalifornische Startup New Matter, Entwickler und Hersteller des preiswerten MOD-t 3D-Druckers, stellt mit Ende Februar seinen Betrieb ein. Über die kommenden Monate wird das Unternehmen noch eingeschränkten technischen Support für seine Geräte anbieten.

2014 präsentierte das Unternehmen erstmals den MOD-t 3D-Drucker über ein Crowdfunding-Portal für unter $ 300. Im Herbst 2017 startete New Matter eine Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung der zweiten Generation seines 3D-Druckers. Diese wurde trotz des Erreichen seines Finanzierungsziels von New Matter eingestellt. Als Grund wurden die hohen Erwartungen der Unterstützer an die zweite Generation des Gerätes angegeben, welche das Unternehmen zu dem Zeitpunkt nicht erfüllen konnte. Man wollte mit einer verbesserten Version im darauffolgenden Jahr auf den Markt gehen.

Schließung

Am 7. Februar hat New Matter CEO Steve Schell in einer Nachricht auf der Webseite des Unternehmens dann die Einstellung des Betriebs mit Ende Februar angekündigt.

„…we regret to announce that New Matter will be winding down its operations and will close the company effective February 28,2018. It has become clear that our aspirations to transform the industry simply don’t fit profitably into the current market dynamics in desktop 3D printing.“

Trotz Schließung plant man den New Matter Store noch bis Mitte Sommer 2018 zu betreiben und bis dahin auch eingeschränkten technischen Support anzubieten. Danach werden die MOD-t 3D-Drucker ihre WLAN-Funktionalität verlieren, können aber noch über die USB-Verbindung sowie die MOD-t Desktop App gesteuert werden.

Fragen und Antworten

New Matter beantwortet auf seiner Webseite auch eine Reihe von Fragen für die Inhaber der MOD-t 3D-Drucker. Damit die Geräte auch noch verwendet werden können nachdem das Unternehmen offline ist muss das Update der MOD-t Printer Tool Software und ein Slicer eines Drittanbieters heruntergeladen werden.

Derzeit gibt es zudem einen Abverkauf von Produkten wie Filament und Ersatzdruckplatten.

 

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QuelleNew Matter
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Doris lebt als begeisterter Maker seit vielen Jahren nach dem DIY Prinzip. Über diese Bewegung hat sie die Anfänge des Consumer 3D Printing live und aktiv miterlebt und schließlich auch Ihre Begeisterung für industrielle AM-Technologien kennengelernt. Doris lebte längere Zeit in Bristol (UK) und ist nun hauptberufliche Chefredakteurin von 3Printr.com.