NASA will 3D-gedruckten CubeSat 2019 ins Weltall bringen

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Mit der CubeSat Initiative will die NASA Gruppen von Studenten dazu animieren sich Gedanken über den Bau kleiner Satelliten zu machen. Mittlerweile ist der Wettbewerb um die wenigen Startplätze in der neunten Runde angelangt. 

CubeSats sind sehr kleine Satelliten. Die Dimension dieser Satelliten wird in U angegeben, ein U entspricht dabei einem Körper mit einer Abmessung von 11,35 x 10 x 10cm und einem Gewicht von maximal 1,33 Kilogramm. Das Projekt der Cornell University hat eine Größe von 2 mal 3 U. Zur Produktion des besonderen CubeSats wird unter anderem 3D-Druck eingesetzt. Unter der Bezeichnung PAN sollen solche Mikrosatelliten im erdnahen Orbit autonom zusammengeschlossen (gedockt) werden. Hauptziel ist es zu zeigen wie auch kleine Satelliten komplexe Aufgaben wie das autonome Andocken durchführen können. Zusätzlich wird der CubeSat an dem Lunar Derby Wettbewerb teilnehmen, der potentielle Gewinn dafür beträgt immerhin 5 Millionen Dollar.

We are thrilled and really grateful, and even more, I think it’s important for NASA to be inspiring the nation with these opportunities. In many respects, it levels the playing field, democratizes access to space. This is NASA saying, ‚You, too, can participate in space exploration‘

Bisher hat die NASA schon 158 CubeSats ausgewählt und in 59 Missionen gestartet. In der aktuellen neunten Runde des Projektes werden unter anderem Projekte des MIT, des UC Davis, aus Puerto Rico und aus Kansas ins Weltall gebracht. Dafür soll das neue Startsystem SLS mit einer unbemannten Orion Kapsel 2019 gestartet werden. Weitere Starts sind für 2020 und 2021 geplant.

CubeSAT PAN Cornell University 300x200 - NASA will 3D-gedruckten CubeSat 2019 ins Weltall bringen
Aktuelle Tests im Reinraum

Derzeit arbeitet das Team noch intensiv an dem PAN CubeSat. Es müssen unzählige Tests durchgeführt werden, damit der Starttermin 2019 gehalten werden kann. Besonders herausfordernd ist dabei die Übertragung von Signalen. Da PAN relativ klein ist, gibt es auch nicht viel Platz für Solarzellen. Dadurch können nur sehr schwache Signale gesendet und empfangen werden. Um das Problem zu umgehen arbeitet das Team an ausgeklügelten Softwarelösungen.

 

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