Home Industrie restor3d: 23 Mio. US-Dollar Finanzierung für 3D-gedruckte chirurgische Lösungen

restor3d: 23 Mio. US-Dollar Finanzierung für 3D-gedruckte chirurgische Lösungen

Das US-amerikanische Medizintechnikunternehmen restor3d ist eine Ausgründung der Duke University. Das Unternehmen entwirft und stellt mit seiner 3D-Drucktechnologieplattform biomedizinische Implantate her. Das Start-up gab jetzt bekannt, dass es insgesamt 42 Millionen US-Dollar von über 100 Investoren erhalten hat.

restor3d ist dafür bekannt, Chirurgen die Möglichkeit zu geben, Körperteile mit patientenspezifischen 3D-gedruckten Implantaten zu rekonstruieren und zu rekonstruieren. Das Unternehmen kombiniert hierfür den 3D-Druck mit Biomaterialien, Biomechanik und künstliche Intelligenz miteinander. Das Unternehmen ist auf maßgeschneiderte Implantate für Trauma- und Onkologiefälle sowie auf 3D-gedruckte Standardimplantate spezialisiert, die von der Food and Drug Administration (FDA) für Fuß- und Knöchel- sowie Wirbelsäulenanwendungen zugelassen wurden.

Obwohl die Identität der Geldgeber für diese Investitionsrunde nicht bekannt gegeben wurde, erklärte restor3d, dass das Unternehmen die Mittel verwenden wird, um die Bereitstellung von 3D-gedruckten personalisierten chirurgischen Lösungen für mehrere muskuloskelettale Fachbereiche zu erweitern, einschließlich der Gelenke der oberen und unteren Extremitäten, der Wirbelsäule und Traumata bei muskuloskelettalen Verletzungen. Darüber hinaus wird das Start-up Software-Tools für maschinelles Lernen entwickeln, um Ingenieure bei der Entwicklung patientenspezifischer Implantate zu unterstützen, Grundlagenforschung für präklinische und klinische Studien betreiben und das Vertriebsteam ausbauen, um seine Marktposition zu stärken.

Um das Wachstum des Unternehmens zu unterstützen, wird restor3d Anfang 2023 in eine neue Zentrale umziehen. Der neue Firmensitz im hochtechnologischen Research Triangle Park wird die Möglichkeiten für patientenindividuelles digitales Design, die eigene Herstellung von Implantaten und Instrumenten sowie für Chirurgenschulungen und Ausbildungslabore erweitern. Am Standort werden auch weitere 3D-Druck-Unternehmen sein, die für Partnerschaft bereitstehen könnten. Dazu gehört das 3D-Softwareunternehmen Geomagic (gehört zu 3D Systems) sowie der 3D-Druckdienstleister Plastibot.

restor3d beschäftigt fast 100 Mitarbeiter und hat bereits sechs Produkte patentiert, darunter maßgeschneiderte chirurgische Geräte und Implantate zur Förderung der Osseointegration (d. h. des Einwachsens von Knochen in ein Metallimplantat). Das Start-up hat Implantate mit Biomaterialien wie Titan und Kobaltchrom sowie biokompatiblen Polymeren in 3D gedruckt und eng mit Chirurgen in den USA zusammengearbeitet, um Patienten mit schwerwiegenden orthopädischen Problemen zu helfen.

Das 2017 gegründete Unternehmen verfügt über mehrere FDA-Produktzulassungen sowie über Kooperationen und Partnerschaften.

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