3D-gedruckte „No-Snow-Schneekugel“ für Theresa May

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Der Klimawandel ist ein allgegenwärtiges Thema, das uns alle betrift. Um Theresa May auf das akute Problem aufmerksam zu machen, haben Aktivisten eine 3D-gedruckte „No-Snow-Schneekugel“ für die Ministerin entworfen.  

Daniel Fisher, Executiv Creative Director bei Martin London, ärgert sich über den Klimawandel. Insbesondere aber über die Nichteinhaltung der Klimaziele, die bei der Klimakonferenz in Paris beschlossen wurden. Während in seiner Kindheit Schnee noch gegenwärtig war, konnte seine älteste Tochter erst heuer zum ersten Mal im Schnee spielen.

Das hat den Plan B Aktivisten dazu gebracht, der Premierministerin Theresa May ein besonderes Geschenk zu schicken. Eine Schneekugel ohne Schnee, deren Inhalte mittels 3D-Drucker hergestellt wurden. Designet wurden mehrere dieser Schneekugeln, der „No-Snowmann“, der „No-Snow Ball Fight“ und der „No-Snow Angel“. Provokant wurde dabei Schnee durch Schlamm ersetzt, um auf die Auswirkungen des Klimawandels hinzuweisen.

 

Hergestellt wurden die deprimierenden Szenen von BlackEdge3D, einem britischen 3D-Druck Dienstleister. Dabei wurde auf Stereolithographie zurückgegriffen, ein Druckverfahren mit dem sich auch kleinste Details gut darstellen lassen. Nach dem Druck wurden die Kugeln per Hand bemalt und an einige britische Politiker versendet. So erhielten neben Theresa May auch Nigel Lawson und Katie Hopkins die No-Snow-Kugeln. Zusätzlich sind sie am Winter Forest Christmas Market am Broadgate Square erhältlich.

Ziel der No-Snow-Kugeln ist es, möglichst viele Unterschriften für die Petition von Plan B zu erhalten. Diese wiederum soll zu einem Umdenken der britischen Regierung führen.

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