3D-gedrucktes Kleid „Loom“ erhält Dyson Award und Red Dot Award

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Die Designerin Maria Alejandra Mora Sanchez aus Houston hat in Partnerschaft mit Cosinus Additiv, ein 3D-gedrucktes Kleid, genannt „Loom“ entworfen und hergestellt. Das expandierbare Kleidungsstück sicherte sich den James Dyson Award und den Red Dot Award für Designer.

Das 3D-gedruckte Kleid „Loom“ besteht aus erweiterbaren, adaptiven und flexiblen Thermoplastischen Polyurethan (TPU). Durch dieses Material passt es sich perfekt die Form des menschlichen Körpers an und ist so bequem tragbar.

„Ich glaube, dass 3D-Druck die Zukunft der Mode ist“, sagt Mora-Sanchez. „Mit den aktuellen Entwicklungen, die wir in dieser Technologie erleben, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, um erstaunliche neue Produkte und Materialien zu schaffen.“

Die Inspiration für die Muster erhielt die Designerin aus dem Wayuu-Stamm, einer indigenen Gemeinschaft der Guajira-Halbinsel im nördlichen Kolumbien und Nordwest-Venezuela. Die Textilien der Einwohner werden von der Natur und der Umgebung des Stammes beeinflusst und bestehen aus einzigartigen, auxetischen Strukturen.

Mora-Sanchez anfängliche Herstellungsmethode von „Loom“ war selektives Laser Sintering (SLS), schließlich erwies sich jedoch Fused Filament Fabrication (FFF) als besser geeignet. Nach monatelangen Tests wurde das Kleid mithilfe des AM1-System von Cosinus Additiv 3D-gedruckt.

Das Material – Thermoplastischen Polyurethan (TPU) – ist ein spezialisierter Kunststoff, welcher eine Kombination aus hoher Abriebfestigkeit, niedriger Temperaturleistung, hoher Elastizität und Stabilität bietet und zusätzlich Öl- und Fettbeständigkeit zeigt.

Als tragbares 3D-Druck Kleidungsstück ist „Loom“ ein gutes Beispiel dafür, wie 3D-Druck die Modeindustrie verändern wird. Wir sind gespannt auf zukünftige 3D-Textilien Designs.