AM Stakeholder Workshop sucht 3D-Druck-»Enabler«

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Der Name ist im wahrsten Sinn Programm: Im März 2018 geht es am Fraunhofer Institut für Lasertechnik ILT in Aachen um das Projekt AMable, das Unternehmen beim Verwirklichen von Additive Manufacturing-Ideen hilft. Die beteiligten Institute laden Firmen aus der AM-Branche am 20.3.2018 zum AM Stakeholder Workshop ein, um sie als »Enabler« zu gewinnen.

Im Mittelpunkt steht eine wichtige Frage, die sich heute auch viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellen: Geht es nicht auch per 3D-Druck? Seit dem Herbst 2017 untersuchen europäische Forschungsinstitute unter der Projektleitung des Fraunhofer ILT im Projekt AMable, wie sie die Beantwortung dieser Frage bestmöglich unterstützen können. Sie haben sich mit anderen Projekten zusammengeschlossen, um auch das europäische Thema »Skills for AM« abzudecken. Am 20.3.2018 treffen sich die Stakeholder und die Projektteams, um das Thema »AM from data to skills« zu diskutieren.

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Additive Fertigung von filigranen Strukturen.
© Fraunhofer ILT, Aachen/ Klaus D. Wolf.

Wanted: Trends, Bedarf und Visionen aus der AM-Szene

»Die 19 beteiligten Institute wollen vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen, ihre Ideen mit AM umzusetzen«, erklärt Ulrich Thombansen vom Fraunhofer ILT. »Dazu suchen wir am 20.3.2018 mit dem AMable Stakeholder Workshop Enabler aus der Industrie und von Verbänden, die uns mit ihren Anforderungen und Wünschen sowie ihrer Expertise helfen.«

Aktuell wollen die Forscher mit Hilfe der Fachleute aus der Industrie und Verbänden erarbeiten, wie AMable mit der Erweiterung der Datenformate und Maschinen-Schnittstellen einem nahtlosen Übergang zu Additive Manufacturing weiter vorantreiben kann. Im zweiten Teil des Workshops führt das AM-Motion-Projekt eine Diskussion über Ergebnisse von Kompetenz- und Bildungsscreenings auf europäischer Ebene. AMable erhält 8 Millionen Euro von der Europäischen Kommission und stellt mehr als 5 Millionen Euro für förderungswürdige Unternehmen zur Verfügung. Das Projekt läuft im Rahmen der I4MS-Initiative der EU, die in erster Linie kleinen und mittelständischen Unternehmen den Weg zum industriellen 3D-Druck mit Metall und Kunststoff ebnen will.

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AMable Logo 3c.
© Fraunhofer ILT, Aachen.

Projekt AMable

An dem 2017 gestarteten Projekt AMable beteiligen sich: CISCO (NL), Industrial Dataspace (DE), KeenBull (CH), Zabala (ES), Fraunhofer ILT & ISST (DE), AIMEN (ES), DTI (DK) EWF (BE), Frederic (CY ), Inspire (CH), Labor für Produktionssysteme (GR), Lortek (ES), das Manufacturing Technology Center MTC (Großbritannien), Politechnico di Torino (IT), Sirris, (BE), SUPSI (CH), TNO (NL) ), TWI (Vereinigtes Königreich) und Politechnika Wroclawska (PL), VTT (FI).

Anmeldung zum AM Stakeholder Workshop am 20.3.2018: www.amable.eu/events/am-stakeholder-workshop

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Fraunhofer ILT
Mit über 435 Mitarbeitern und mehr als 19.500 m² Nettogrundfläche zählt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT weltweit zu den bedeutendsten Auftragsforschungs- und Entwicklungsinstituten im Bereich Laserentwicklung und Laseranwendung. Unsere Kernkompetenzen umfassen die Entwicklung neuer Laserstrahlquellen und -komponenten, Lasermess- und Prüftechnik sowie Laserfertigungstechnik. Hierzu zählt beispielsweise das Schneiden, Abtragen, Bohren, Schweißen und Löten sowie das Oberflächenvergüten, die Mikrofertigung und das Rapid Manufacturing.Übergreifend befasst sich das Fraunhofer ILT mit Laseranlagentechnik, Prozessüberwachung und -regelung, Modellierung sowie der gesamten Systemtechnik. Unser Leistungsspektrum reicht von Machbarkeitsstudien über Verfahrensqualifizierungen bis hin zur kundenspezifischen Integration von Laserprozessen in die jeweilige Fertigungslinie.Das Fraunhofer ILT ist eingebunden in die Fraunhofer-Gesellschaft, die mit 69 Instituten, knapp 24.500 Mitarbeitern und mehr als 2,1 Mrd. EUR Forschungsvolumen jährlich zu den bedeutendsten Forschungseinrichtungen in Deutschland gehört.