Home Pressemeldungen FIT AG setzt voll auf Additive Serienfertigung und investiert in HIP-Technologie

FIT AG setzt voll auf Additive Serienfertigung und investiert in HIP-Technologie

In den letzten fünf Jahren hat die FIT Additive Manufacturing Group in Zusammenarbeit mit mehr als 250 internationalen Kunden die industriellen Anforderungen von additiv gefertigten Metallbauteilen evaluiert. Um die daraus erkannten Qualitätsansprüche für Serienbauteile in Bezug auf höhere Bauteildichte zukünftig noch besser zu erfüllen, setzt FIT auf die technologische Synergie zwischen additiver Fertigung und werkstoffangepasster Hochdruckwärmebehandlung. Aus diesem Grund hat der AM-Spezialist in die neueste HIP-Anlage (Heiß Isostatisches Pressen) des schwedischen Unternehmens Quintus Technologies investiert, die ab September 2019 ihren Betrieb auf dem AM-Campus der FIT aufnehmen wird.

HIP / HPHT (High Pressure Heat Treatment) wird für die Konsolidierung und Verdichtung von Metall-, Keramik- und Kunststoffteilen verwendet. Mit typischen Drücken von 1.035 bis 2.070 bar (15.000 bis 30.000 psi) bei Temperaturen von bis zu 2.000 °C (4.000 °F) sowie Abkühlraten von bis zu 4.500 K/min kann HPHT 100 % der maximalen theoretischen Dichte erzeugen und die Duktilität sowie Ermüdungsfestigkeit von Hochleistungswerkstoffen verbessern. “Die Ergebnisse, die sich durch die Kombination der Technologien von Quintus und FIT erreichen lassen, sind enorm vielversprechend. Es steht für mich außer Frage, dass unsere Kunden durch diese Partnerschaft enorm profitieren werden. Ich erwarte jedoch auch, dass die Additive Fertigung insgesamt auf ihrem Weg zur Serienfertigung von dieser Partnerschaft profitieren wird”, erklärt Carl Fruth, Vorstandsvorsitzender der FIT AG.

Auch für Jan Söderström, Geschäftsführer von Quintus Technologies AB ist die Zusammenarbeit mit FIT wegweisend: “Wir setzen hohe Erwartungen in die Industrialisierung des HPHT-Postprocessing durch einen der führenden AM-Spezialisten weltweit. Die Gesamtoptimierung von Prozessparametern und werkstoffgerechten Wärmebehandlungsparametern in einer in-line, lean process Fertigung wird zu einem neuen Benchmark für höchste Qualität bei gleichzeitiger Kostenreduktion führen.”

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