GE Additive kauft Entwickler von Simulationssoftware GeonX

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GE Additive, die 3D-Druck Sparte des US-amerikanischen Konzerns General Electric, hat das Privatunternehmen GeonX gekauft, Entwickler von Simulationssoftware. 

GeonX mit Sitz in Belgien stellt Software für die Produktentwicklung her, mit der sich Prozesse wie Additive Fertigung, Schweißen, Fräsen und Hitzebehandlungen für verschiedenste Industrien simulieren lassen.

Das Simulationstool Virfac (kurz für Virtual Factory) unterstützt den Anwender bei der Bewertung von Produkten vor der eigentlichen Produktion und kann dabei mögliche Defekte, Verzerrungen und Spannungen sowie den Einfluss, den die Fertigung auf die Haltbarkeit des Produktes hat, vorhersagen. Dies hilft dabei die Anzahl der Prototypen, die während der Entwicklungsphase hergestellt werden, zu reduzieren, während gleichzeitig die Qualität und Haltbarkeit des Produktes verbessert werden kann. Für den Anwender schlägt sich dies in einer kürzeren Produktentwicklungsphase sowie geringeren Kosten nieder.

Mohammad Ehteshami, Vice President und General Manager von GE Additive sagt:

„Als Unternehmen ist es GE Additive wichtig die Additive Fertigungsindustrie voranzutreiben. Innovative Simulationssoftware-Lösungen wie Virfac machen genau das für unsere Kunden, indem sie die Produktdesign und -entwicklung beschleunigen während die best mögliche Qualität garantiert wird.“

GE Additive hat außerdem den ATLAS Metall-3D-Drucker diese Woche auf der Formnext präsentiert. Das System mit einem großen Bauraum kann individuell auf die Anforderungen von speziellen Anwendungsbereichen angepasst und konfiguriert werden und große Metallteile mit komplexer Geometrie für die Raum- und Luftfahrt, die Automobilindustrie oder den Energiesektor herstellen.