GE Additive stellt erste Version seines Metall-3D-Druckers ATLAS auf Formnext vor

414

Mit A.T.L.A.S hat GE Additive bereits Mitte dieses Jahres einen laserbasierten Metall-3D-Drucker mit großem Bauraum angekündigt. Auf der formnext in Frankfurt wird diese Woche das erste BETA-Gerät präsentiert.

GE Additive hat ein BETA-Gerät des Additive Technology Large Area System, kurz A.T.L.A.S, als Teil eines Innovationsprojekts in einer kurzen Zeit von nur neun Monaten entwickelt. Das Unternehmen stütze sich dabei sowohl auf seine eigenen Technologien als auch das Know-How des Herstellers Concept Laser, dessen mehrheitliche Anteile GE 2016 gekauft hat.

Das System mit einem großen Bauraum kann individuell auf die Anforderungen von speziellen Anwendungsbereichen angepasst und konfiguriert werden und große Metallteile mit komplexer Geometrie für die Raum- und Luftfahrt, die Automobilindustrie oder den Energiesektor herstellen.

Die ersten BETA-Maschinen werden derzeit von einer kleinen Gruppe an Kunden getestet. Weitere Geräte werden ab 2018 zur Auslieferung bereit stehen. Das auf der formnext ausgestellte Gerät verfügt über einen Bauraum von 1,1 x 1,1 x 0,3 m und ist mit einem 1kW Laser ausgestattet. Laut GE lässt sich die Z-Achse des Bauraums allerdings auf über einen Meter skalieren.

„Unabhängig von der Branche hat jeder Kunde spezielle Anforderungen und Komplexitätsgrade. Wir hören regelmäßig, dass die nächste Generation an Maschinen besser anpassbar und konfigurierbar sein sollte. Das neue System in der Meter-Klasse, das wir auf der formnext präsentieren, ist unsere Antwort auf das Feedback – eine skalierbare und anpassbare Lösung, welche die Anforderungen unserer Industrie erfüllt,“ sagt Mohammad Ehteshami, Vice President und General Manager von GE Additive.

GE Additive präsentiert den ATLAS 3D-Drucker am Stand E30 in Halle 3.