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Solaris recycelt Plastikabfälle aus dem Meer zu 3D-Druckfilamenten

Die schwedische Solaris Community hat es sich zur Aufgabe gemacht, das System der Produktentwicklung zu erneuern. So wird Abfall wiederaufbereitet und Materialien hochwertig recycelt sowie neue nachhaltige Produkte entwickelt. Mit dem Ocean Plastic Project wird Solaris Plastik aus den Meer recyceln. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem „Closing the Loop“-Programm der Vereinten Nationen, einer Initiative für saubere Ozeane, die darauf abzielt, Plastikabfälle im Meer in Asien und im Pazifik zu vermeiden.

Solaris kann mit Satelliten und künstlicher Intelligenz dabei helfen, Plastikabfälle in den Gewässern zu finden. Solaris setzt dann innovative Technologien ein, um Kunststoffabfälle zu reduzieren, wiederzuverwenden und zu recyceln und so die Kreislaufwirtschaft zu fördern.

Der Prozess beginnt mit der Sammlung von Kunststoffen im Meer. Gemeinsam mit Sozialunternehmen sammelt Solaris in Südostasien Plastik im Meer, koordiniert von der Tochtergesellschaft #tide in Ranong, Thailand. Auf fünf Inseln in der Andamanensee werden lokale Fischer geschult und dafür bezahlt, Plastikmüll zu sammeln und zu sortieren. Das Material wird dann in einem Sozialunternehmen registriert, gewaschen und geschreddert, das von der gemeinnützigen Schweizer Jan und Oscar Stiftung und der International Union for Conservation of Nature (IUCN) betrieben wird.

Danach wird das Material in Zusammenarbeit mit dem Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung (IWK), einer Zweigstelle der Hochschule für Technik in Rapperswil, Schweiz, getestet und produziert.

Das Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung (IWK) hat ein Verfahren entwickelt, das den Kunststoff regeneriert und die Schäden rückgängig macht, die durch die UV-Strahlen und das Salzwasser entstanden sind. Nach einer Reihe von Upcycling-Prozessen erhält der Kunststoff aus dem Meer ein zweites Leben. Es erreicht eine ähnliche Qualität wie dieselbe Art von neuem Kunststoff.

Um das recycelte Plastik aus dem Meer für FFF/FDM-3D-Drucker nutzbar zu machen, werden die Flocken mit einer Extrusionsmaschine zu Filamenten verarbeitet. Das Ergebnis, ein Filament aus 100 % recyceltem Material, wird durch eine Zusammenarbeit mit Creamelt 3D-Druckmaterial ermöglicht.

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