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Das japanische Unternehmen DNP arbeitet an einem Sicherheits Programm um 3D-Drucke zu kontrollieren

Anfang Mai kam es in Japan erstmals zu einer Festnahme wegen dem Besitz einer 3D gedruckten Waffe. Yoshitomo Imura, ein Universitätsmitarbeiter aus Kawasaki besitzt fünf gedruckte Waffen, von denen waren zwei fähig Schüsse abzugeben. Dies führte wegen den strengen Waffengesetzen in Japan zu einer Verhaftung.

Nun hat das japanische Unternehmen Dai Nippon Printing Co., Ltd. (DNP) angeregt ein Programm zu entwickeln, welche die Daten von STL-Dateien, die zum Druck von 3D-Objekten benötigt werden, prüft. Neben der Produktion von illegalen Produkten wie Waffen könntent auch Copyright-Verletzungen gecheckt werden.

DNP will hierfür eine Datenbank entwickeln in der diverse Muster und andere 3D-Daten gespeichert sind. Es wird danach eine schwarze Liste an Modellen erstellt, die nicht gedruckt werden dürfen. Wenn man eine STL-Datei in den 3D-Drucker einspielt wird die Datei mit dieser Datenbank abgeglichen. Erkennt die Datenbank, dass das Modell auf der schwarzen Liste ist, wird das Objekt nicht gedruckt. Selbst wenn Änderungen an dem Modell vorgenommen werden soll das Programm von DNP die gesperrten Modelle erkennen. Bis 2017 will das Unternehmen die Technik implementieren.

Wie so oft bei solchen Sperren, die für mehr Sicherheit sorgen sollen, stellt sich die Frage ob diese Maßnahme wirksam ist. Viele 3D-Drucker arbeiten mit Open Source Software. Freie Programme können leicht abgeändert werden und somit das Sicherheits-Programm ausgehebelt werden. Selbst für Drucker mit proprietärer Software könnten Hacks erscheinen.

(C) Picture: DNP

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