Local Motors setzt MakerBot 3D-Drucker für Entwicklung von autonomen Bus „Olli“ ein

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Mit Olli hat der innovative Automobilhersteller Local Motors aus Kalifornien vergangenes Jahr einen autonomen Bus vorgestellt, der mit dem IBM Watson System ausgestattet ist. Zur Weiterentwicklung setzt das Unternehmen im Prototyping und er Produktion auf den MakerBot Replicator+.

Durch den gezielten Einsatz von 3D-Druck in der hauseigenen Fertigung ist es den Konstrukteuren bei Local Motors gelungen, die Werkzeugkosten um die Hälfte und die gesamte Produktionszeit sogar bis zu 90% zu reduzieren. Dadurch können sich die Designer und Techniker auf die Umsetzung von Ideen konzentrieren, während die Kosten gleichzeitig gering gehalten werden.

„Wir haben keine Zeit um auf Teile die wir benötigen zu warten,“ erklärt Alex Fiechter, Director of Product Development bei Local Motors. „Die Fertigung muss ins Laufen gebracht werden, während wir bereits wieder an weiteren Aufgaben arbeiten. Der MakerBot Replicator+ ist ideal sowohl für das Prototyping als auch die Produktion von 3D-gedruckten Teilen.“

Local Motors sieht gerade die Möglichkeit Teile in der eigenen Produktionsstätte zu fertigen als einen bedeutenden Vorteil gegenüber externer Herstellung und der damit verbundenen Lieferkette.

„Der Komfort Teile drucken zu können die man bereits Stunden später in der Hand hält ist nicht nur günstiger sondern reduziert auch Durchlaufzeiten und ermöglicht es uns Entwurfsiterationen schneller umzusetzen,“ fügt Konstrukteur Frederik Tjonneland hinzu.

Für die Vorbereitung der Designdateien zum 3D-Druck wird mit der MakerBot Print Software gearbeitet. Als Prototyping-Material setzt Local Motors MakerBots Tough PLA ein.

„Wir arbeiten mit Tough PLA da wir damit gedruckte Teile mit andere Komponenten direkt verbinden können,“ erklärt der Maschinenbauingenieur Tony Rivera. „In der Zeit in der wir ein Teil hergestellt aus Metall bestellen und geliefert bekommen, ist das gesamte Projekt bereits abgeschlossen.“