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Singapur arbeitet mit Thyssenkrupp an 3D-gedruckte Uboot-Bauteile

thyssenkrupp Marine Systems hat für die Republik Singapur im Rahmen eines Uboot-Programms eines der modernsten diesel-elektrischen Uboote mit dem Namen Invincible hergestellt. Nach Fertigstellung des Baus und der Ausrüstung wird die Invincible intensiv getestet, bevor sie 2021 übergeben wird.

Der Vertrag für die ersten beiden Uboote wurde 2013 unterzeichnet und der Vertrag für das zweite Los im Jahr 2017. Nach der Übergabe der Invincible im Jahr 2021 soll das zweite Uboot im Jahr 2022 geliefert werden. Die Boote drei und vier sollen ab 2024 folgen.

Singapurs Defence Science and Technology Agency und thyssenkrupp Marine Systems untersuchen ‘Additive Manufacturing’ für Uboote

Vor der Taufe des ersten Ubootes der Invincible-Klasse der Republik Singapur unterzeichneten Singapurs Defence Science and Technology Agency und thyssenkrupp Marine Systems in Kiel auch ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Zusammenarbeit bei neuen Technologien wie etwa ‚Additive Manufacturing‘ und der Datenanalyse für Marineanwendungen.

Im Rahmen der Vereinbarung werden DSTA und thyssenkrupp Marine Systems die Verwendung des ‚Additive Manufacturings‘ als innovative, kostengünstige Methode zur Herstellung von Uboot-Bauteilenuntersuchen. Beide Parteien werden beim Design, beim Engineering und bei der Ertüchtigung von Komponenten zusammenarbeiten, die mit ‚Additive Manufacturing‘ hergestellt wurden. Diese können im Verlaufe des Projekts auf Ubooten der Republik Singapur getestet werden.

Tan Peng Yam, Chief Executive der DSTA: „In dieser Ära des schnellen Wandels ist Kooperation der Schlüssel zur Nutzung neuartiger Technologien. Wir freuen uns darauf, unsere Expertise und die von thyssenkrupp Marine Systems im Bereich ‚Additive Manufacturing‘ zusammenzubringen.”

Dr.Rolf Wirtz, CEO von thyssenkrupp Marine Systems: „Diese Initiative ist ein Paradebeispiel für unser Innovationsverständnis: We are engineering. tomorrow. together. Mit der Absichtserklärung können wir in Kiel mit ‚Additive Manufacturing‘ hergestellte Teile unter realen Bedingungen testen. Dies ist ein großer Vorteil für uns.”

Der Artikel basiert auf eine Pressemeldung von Thyssenkrupp

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