Home 3D-Drucker Forscher bauen Laserschneider in OpenSource SLS 3D-Drucker für Biomaterialien um

Forscher bauen Laserschneider in OpenSource SLS 3D-Drucker für Biomaterialien um

Ein Team von Bioingenieuren an der Rice University hat einen Laserschneider in einen Open Source SLS 3D-Drucker umgebaut und die Baupläne dafür auf GitHub zur Verfügung gestellt.

openSLS_3d_printer_biomaterials2
Bild: Rice University

Das Gerät, gennant OpenSLS, kann nicht nur herkömmliche Materialien, wie beispielsweise Nylonpulver, zu 3D-Objekten im Selective Laser Sintering Verfahren verarbeiten, sondern auch von den Forschern selbst entwickelte Biomaterialien wie Polycaprolacton (PCL). Mit dem biologisch abbaubaren Kunststoff könnten zukünftig auch Implantate gedruckt werden. Das Team stellte damit auch komplexe Strukturen wie etwa die Gefäßsysteme der Leber und anderen Organen her.

Weiters wurde im Rahmen der Studie mit dem Titel „Open-Source Selective Laser Sintering (OpenSLS) of Nylon and Biocompatible Polycaprolactone“ auch an künstlich hergestelltem Gewebe geforscht. Dabei wurde die gedruckte Struktur als Trägermaterial für Stammzellen eingesetzt. Da die raue Oberfläche von lasergesinterten Teilen allerdings nicht vorteilhaft für das anhaften der Zellen ist, hat das Forscherteam diese zuvor für einige Minuten einem Dampf aus Lösungsmittel ausgesetzt um die Oberfläche zu glätten.

Crawfish Festival
Bild: Rice University

Mit Kosten von weniger als $ 10.000 soll die OpenSLS Plattform vor allem erschwinglich für Forschungslabore gemacht werden. Die Motivation hinter dem OpenSource Projekt war es auch ein SLS Gerät zu schaffen, das mit selbst entwickelten Materialien arbeiten kann.

Ian Kinstlinger und Jordan Miller, Autoren der Studie; Bild: Rice University
Ian Kinstlinger und Jordan Miller, Autoren der Studie; Bild: Rice University

Als Alternative zu industriellen SLS Maschinen wurden in den vergangenen Monaten auch einige erschwingliche Geräte auf den Markt gebracht, wie der Sharebot SnowWhite oder die Systeme von Sintratec und Sinterit.

Modified laser cutter prints 3-D objects from powder

Keine News mehr versäumen

Wir liefern wöchentlich kostenlos die wichtigsten Nachrichten und Informationen zu dem Thema 3D-Druck in Ihr Postfach.

Mit einem Klick auf "Anmelden" bestätigen Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Wir versenden keinen Spam und eine Abmeldung des Newsletters ist jederzeit möglich.

close

Wöchentlicher 3Druck.com Newsletter

Keine News mehr versäumen: Wir liefern jeden Montag kostenlos die wichtigsten Nachrichten und Informationen zum Thema 3D-Druck in Ihr Postfach.

Wir senden keinen Spam! Mit dem Absenden des Formulars akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen.

Haben Sie einen Fehler entdeckt? Oder Anregungen und Ergänzungen? Bitte schicken Sie uns eine Nachricht.
QuelleRice University
Vorherigen ArtikelSightline Maps bietet Tool zu Generierung von topographischen 3D Modellen
Nächsten ArtikelDie intelligente Stützstruktur des Mark One Kohlefaser 3D Druckers | Video
Doris lebt als begeisterter Maker seit vielen Jahren nach dem DIY Prinzip. Über diese Bewegung hat sie die Anfänge des Consumer 3D Printing live und aktiv miterlebt und schließlich auch Ihre Begeisterung für industrielle AM-Technologien kennengelernt. Doris lebte längere Zeit in Bristol (UK) und ist nun hauptberufliche Chefredakteurin von 3Printr.com.