Home Forschung & Bildung Türkisches Unternehmen AxolotlBiosystems macht 3D-Biodrucker für Universitäten

Türkisches Unternehmen AxolotlBiosystems macht 3D-Biodrucker für Universitäten

Mit Hilfe von 3D-Bioprinting können Gewebestrukturen und ähnliche Objekte hergestellt werden. Immer mehr Universitäten beschäftigen sich daher auch mit diesem Fachgebiet. Das türkische Unternehmen AxolotlBiosystems hat sich daher auf 3D-Bioprinter für universitäre Einrichtungen spezialisiert.

Einige Einrichtungen bauen ihre eigenen Bioprinter oder modifizieren andere FDM-3D-Drucker. Es ist jedoch oft so, dass die Forscher, welche sich mit Bioprinting beschäftigen, keine Techniker, sondern Biologen sind. Aus diesem Grund müssen die Wissenschaftler häufig mit anderen Abteilungen zusammenarbeiten um die Drucker zu modifizieren.

Das türkische Unternehmen AxolotlBiosystems hat sich nun darauf spezialisiert 3D-Bioprinter für Bildungseinrichtungen zu bauen. Hierbei sind die Geräte auf die FGorschung optimniert. Die 3D-Bioprinter des Unternehmens wurden bisher von mehreren Universitäten eingesetzt. So gehört die Stanford University, due Penn State University sowie die Hacettepe-, Marmara-, Acıbadem- und İstinye-Universitäten zu den Kunden von AxolotlBiosystems.

Das größte Problem bei 3D-Bioprinter ist das Absterben des Gewebes während des Druckprozesses. Die Techniker von AxolotlBiosystems umgingen das Problem dadurch, dass der Druck sowie die Hitze während dem Prozess reduziert wurden. Normalerweise wird das biologische Material in den Spritzen manuell injiziert. Bei AxolotlBiosystems setzt man jedoch auf ein Spritzensystem, welches extra für den 3D-Druck entwickelt wurde.

Dieses pneumatische System verfügt über einen Druckbereich von 0 bis 145 psi (Pound-force per square inch) und eine Druckauflösung von 0,1 psi. Dadurch kann mit niedrigviskosen Materialien gedruckt werden. Die Druckköpfe können auf 250 ° C erhitzt werden und das Druckbett kann 60°C erreichen. Die Wellenlängen- und Leistungswerte eines UV-LED-Härtungssystems können auf die verwendeten Materialien von 365 nm bis 405 nm bzw. 3 W bis 10 W abgestimmt werden. Das Bauvolumen beträgt 100 x 100 x 50 mm

Dadurch kann das Gerät mit vielen Materialien gearbeitet werden. Neben einem Drucker, der einen Druckkopf hat, bietet das Unternehmen auch einen Maschine mit zwei Druckköpfen an.

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QuelleAxolotlBiosystems