Home Industrie Essentium-Studie: Industrieller 3D-Druck wird zum Standard in der Produktion

Essentium-Studie: Industrieller 3D-Druck wird zum Standard in der Produktion

Das 3D-Druck-Unternehmen Essentium hat eine unabhängigen globale Studie über den aktuellen und zukünftigen Einsatz des industriellen 3D-Drucks bekannt. Die ersten Ergebnisse der Studie zeigen, dass der Einsatz additiver Fertigungsverfahren (AF) im industriellen Maßstab signifikant angestiegen ist. Die Zahl der Hersteller, die 3D-Druck für die Serienproduktion einsetzen, hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt (40% im Jahr 2019; 21% im Jahr 2018). Zwei Drittel der Unternehmen gaben an, dass sie den Einsatz von AF in ihrer Fertigung mehr als verdoppelt haben, und 47% nutzen die Technologie nun für Stückzahlen, die in die Tausende gehen, ein Plus von 17% gegenüber 2018.

Während die Senkung der Herstellungskosten für viele Hersteller ein wichtiger Faktor ist (58%), wird die AF in großem Maßstab zunehmend auch auf Grund von Kundenanforderungen relevant, auf die in immer kürzerer Zeit reagiert werden muss. 61% der Befragten gaben an, dass sie die Technologie einsetzen, um die Durchlaufzeiten zu verkürzen, 59% glauben, dass sie von der individualisierten Massenfertigung profitieren werden, während 59% die Geschwindigkeit der Teileproduktion erhöhen und 51% eine hohe Teileleistung erreichen wollen.

Da AF im Industriemaßstab neue Möglichkeiten bietet, die mit der traditionellen Fertigung bisher nicht machbar sind, sehen sich zwei Drittel der befragten Fertigungsunternehmen als führend bei Innovationen im 3D-Druck. Trotz des Optimismus sehen sich einige Unternehmen immer noch mit Hindernissen konfrontiert, darunter die hohen Kosten für 3D-Druckmaterialien (51%), teure 3D-Druckhardware (38%) und dass die aktuelle 3D-Drucktechnologie der Massenproduktion nicht genügt (31%).

Essentium beseitigt diese Barrieren, indem es ein offenes Ökosystem schafft, das aus der HSE-Druckplattform besteht, die die Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit von AF im industriellen Maßstab, eine offene Softwareumgebung und eine breite Auswahl an Materialien zur Verfügung stellt. Dieses Ökosystem stellt die Kunden in den Mittelpunkt ihrer nächsten Generation von Fertigungssystemen und Innovationen.

Die Nachfrage nach dem HSE-3D-Drucker von Essentium und der stetig steigende Materialverbrauch sind klare Anzeichen dafür, dass der offene Ökosystemansatz des Unternehmens diese bisher unerfüllten Bedürfnisse im Markt für industrielle Additive erfüllt, der bisher von geschlossenen Systemen dominiert wurde, bei denen die Kunden an die Hardware und Prozesse der Anbieter gebunden sind.

Blake Teipel, CEO und Mitbegründer von Essentium sagt zu den Ergebnissen der Studie: „Wir haben stark auf unsere Vision gesetzt, die bisherigen Grenzen der industriellen additiven Fertigung zu überwinden, damit die Kunden von der transformativen Wirkung dieser unglaublichen Technologie profitieren können. Die Umfrage zeigt deutlich, dass die Hersteller mit unserer Vision einverstanden sind und der Einsatz der Additiven Fertigung im industriellen Maßstab inzwischen Realität geworden ist. Sie eröffnet ihnen neue Wege, um weltweit wettbewerbsfähiger zu werden.”

Für die Erhebung haben 162 Führungskräfte aus Fertigungsunternehmen auf der ganzen Welt teilgenommen. Die Teilnehmer kamen aus Unternehmen unterschiedlicher Größe aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automobil, Konsumgüter und Auftragsfertigung.
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