Kohleproduzent Ramaco Carbon plant 3D-Druck von Produkten mit High-Speed Carbon 3D-Drucker

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Der in Sheridan, Wyoming, ansässige Kohleproduzent Ramaco Carbon will in Zusammenarbeit mit seiner Partner-3D-Druckerei Carbon in Silicon Valley künftig Produkte und Teile für Dritte mit Hilfe von High-Speed Carbon 3D-Druckern erzeugen.

Dank eines eigens entwickelten, bahnbrechenden 3D-Druckverfahren namens CLIP, welches DLP, sauerstoffdurchlässige Optiken sowie programmierbare Flüssigharze verwendet, gilt das 3D-Unternehmen Carbon als große Konkurrenz im Silicon Valley.

Erst kürzlich gab Carbon bekannt, durch ein Investment für die Serie D Kapital in Höhe von 200 Millionen US-Dollar gesammelt zu haben, um künftig geplante 3D-Druck-Operationen für die Produktion zu skalieren. Mit dem Argument, dass Hardware wie der Carbon SpeedCell, einem System aus verbundenen 3D-Drucksystemen, die wiederholbare Produktion von Endverbraucherteilen „in jedem Maßstab“ ermöglicht, konnte das Unternehmen Investoren wie Baillie Gifford, ARCHINA Capital sowie GE Ventures an Land ziehen.

Zu den bisherigen Erfolgen gelten Abschlüsse mit Produktionspartnern wie Kohleproduzent Ramaco Carbon. Im Rahmen dieses Abschlusses will Ramaco Carbon die 3D-Technologien des Unternehmen Carbon nutzen, um die Produktion einer Vielzahl von Produkten und Komponenten für Dritte zu starten. Produziert sollen diese Produkte mit Carbon High-Speed-3D-Druckern wie M2 und M1 werden.

Weiters plant Ramaco Carbon den Bau einer iPark- und iCAM-Industrieanlage in der Nähe seines Firmensitzes Sheridon sowie eine Anlage in Brook Mine. In diesen Anlagen sollen die künftig geplanten Einzelteile und Produkte 3D-gedruckt werden. Überdies sollen diese drei Anlagen Herstellern die weltweit einzige „vollständig integrierte Kohlenstoffressource, Forschung, Entwicklung und Produktion“ zur Verfügung stellen.

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„Der 3D-Druck wird zur transformativen fortschrittlichen Fertigungstechnik des 21. Jahrhunderts“, kommentierte Randall Atkins, Chairman und CEO von Ramaco Carbon. „Unsere gemeinsame Vision für iCAM und iPark ist es, führend in der Zukunft der verbesserten Kohlenstofftechnologie und -herstellung zu sein.“

Das Unternehmen Ramaco Carbon will mit dem Einsatz der neu-gewonnen 3D-Technologie 3D-Druckprodukte wie unter anderem Auto- und Flugzeugteile, medizinische Geräte, chemische Harze sowie auch Verbraucher- und Bauprodukte herstellen. Sämtliche dieser Produkte werden mit Kohlenstoff aus Kohlen 3D-gedruckt. Weiters möchte Ramaco Carbon den Preis von Kohlefasern unter den 5-pro-Pfund-Wendepunkt treiben und so den Schlüsselfaktor seines Erfolges festlegen.

„Carbon und Ramaco haben es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen dabei zu helfen, leistungsstarke und kosteneffektive Produkte zu entwickeln, die die Technologie und Materialien von Carbon nutzen“, fügte Dana McCallum, Leiter der Produktionspartnerschaften bei Carbon, hinzu. „Der Wyoming iPark und iCAM ist ein wachsender Forschungscampus und wird ein großartiger Ort für Unternehmen sein, um in der industriellen Fertigungsindustrie zusammenzukommen.“

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