Home Industrie 3D-Drucker-Hersteller MakerBot und Ultimaker vereinbaren Fusion

3D-Drucker-Hersteller MakerBot und Ultimaker vereinbaren Fusion

Die beiden 3D-DruckerHersteller MakerBot und Ultimaker gaben eine Vereinbarung über einen Unternehmenszusammenschluss bekannt.

Das neue Unternehmen wird von den bestehenden Investoren NPM Capital und Stratasys unterstützt und bekommt eine geplante Barinvestition von 62,4 Millionen US-Dollar, um Innovationen und die Expansion in neue Märkte voranzutreiben. Das neue Unternehmen wird von Nadav Goshen, dem derzeitigen CEO von MakerBot, und Jürgen von Hollen, dem derzeitigen CEO von Ultimaker, geleitet. Beide werden als Co-CEOs das Unternehmen leiten, wobei Nadav für den Betrieb und die F&E-Abteilung verantwortlich sein wird und Jürgen die wirtschaftlichen Funktionen übernimmt.

„Dieser Zusammenschluss stellt einen wichtigen Meilenstein für Ultimaker und MakerBot dar“, erklärt Jürgen von Hollen. „Innovation und Wachstum sind beide entscheidend, um den Desktop-3D-Druck von einer Spezialtechnologie in den Mainstream der Wirtschaft zu bringen. Das neue Unternehmen wird seine kombinierte globale Präsenz mit Vertrieb und Betrieb in Nord- und Südamerika, EMEA und APAC nutzen und ausbauen.“

„Technologische Innovation ist von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, die Verfügbarkeit von einfach zu bedienenden professionellen 3D-Drucklösungen zu erhöhen“, sagt Nadav Goshen. „Durch die Zusammenlegung unserer Teams und die zusätzliche Finanzierung können wir die Entwicklung fortschrittlicher Lösungen beschleunigen, um unseren Kunden ein breites Portfolio an Hardware- und Softwarelösungen für ein breites Spektrum an Kunden und Anwendungen zu bieten.“

Ziel des neuen Unternehmens ist es, einfach zu bedienende und zugängliche Desktop-3D-Drucklösungen für jede Anwendung anzubieten und gleichzeitig die Branche zu einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Fertigung zu inspirieren.

Das neue Unternehmen wird seinen Hauptsitz sowohl in den Niederlanden als auch in New York, USA, haben. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Konsultation der zuständigen Arbeitnehmervertretungen und der behördlichen Genehmigungen. Der Abschluss der Transaktion wird derzeit für das zweite oder dritte Quartal 2022 erwartet.

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