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Materials Solutions von Siemens setzt auf EOS M 300-4 System

Im Rahmen der International Manufacturing Technology Show (IMTS) präsentierte der deutsche 3D-DruckerHersteller EOS im September das neue EOS M 300-4 System. Nun wurde bekannt, dass Materials Solutions, ein Unternehmen von Siemens, das neue System testen wird.

Erst kürzlich wurde der neue Materials Solutions Standortes in Worcester (UK) eröffnet. In der neuen Siemens-Farbrik wurde auch das Vier-Laser-System EOS M 300-4 in Betrieb genommen.

Vier-Laser-System EOS M 300-4

Die EOS M 300-4 mit der Transfer Station M ist ein weiteres System für das Direkte Metall-Laser-Sintern (DMLS) Portfolio von EOS. Mit einem Bauvolumen von 300 x 300 x 400 mm, seinem modularen Aufbau und dem skalierbaren, flexiblen Konzept ist das neue System für höchste Kundenanforderungen an die additive Fertigung im Produktionsumfeld ausgelegt.

Gleichzeitig bietet das System ein Vollfeldüberlapp mit vier Scannern, so dass die Laser alle Stellen auf der Bauplattform erreichen können und damit eine flexible Bauteilorientierung ermöglichen. Im Vergleich zur EOS M 290 ermöglicht die EOS M 300-4 mit ihren vier 400 Watt Lasern eine Steigerung der Produktivität um das 4- bis 10-Fache. Somit sind auch die Stückkosten geringer. Das System ist ausgelegt auf Automatisierung und eine (Software-) Integration in bestehende und künftige Fertigungsumgebungen.

Der Senior Vice President Export Region bei EOS, Markus Glasser, stellt dazu fest: „Die EOS M 300 Serie ist derzeit die einzige 3D-Drucklösung für eine digitale industrielle Produktion und erfüllt vor allem die hohen Anforderungen in Produktionsumge-bungen. Sie bietet Industriequalität sowie einen integrierten Daten, Pulver- und Teilefluss zur einfachen Integration in Fertigungsanlagen.“ Und er fährt fort: „Als einer der zentralen Treiber für die intelligente Fabrik der Zukunft spielt die additive Fertigung eine wichtige Rolle – und wird damit zum festen Bestandteil globaler Digitalisierungsstrategien. Wir freuen uns, dass sich Materials Solutions dazu entschlossen hat, unser neues System im Rahmen einer Pilotphase intensiv zu testen und uns damit wichtige Impulse für die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Fertigungslösungen zu geben.“

Markus Seibold, VP Additive Manufacturing des Geschäftsbereichs Siemens Power und Gas: „Seit wir im Bereich Siemens Gasturbinen vor neun Jahren begonnen haben, die additive Fertigung einzusetzen, haben wir auf die EOS-Technologie gesetzt. Wir erwarten uns von dem neuen System eine hohe Zuverlässigkeit, erhöhte Produktivität und die Integration in unsere digitalen Produktionssysteme. Auf Basis des Vier-Laser-Systems werden wir unsere Stückkosten für die Additive Fertigung weiter reduzieren. Damit wird das dahinter stehende Geschäftsmodell für noch mehr Anwendungen attraktiv.“ Und er ergänzt: „Mit Materials Solutions werden wir auf Basis dieses Systems unsere Dienstleistungen im Bereich der additiven Fertigung für die Luft- und Raumfahrt, die Automobil-Industrie und weitere Branchen kontinuierlich ausbauen.“

Der Artikel basiert auf eine Pressemeldung von EOS

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