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Protolabs enttäuscht vom Ergebnis des dritten Quartals 2021, aber Umsatz steigt um 17%

Die digitale Fertigungsplattform Protolabs hat seine Quartalszahlen bekannt gegeben. Im dritten Quartal 2021 stieg der Umsatz um 17 %, aber Rob Bodor, CEO von Protolabs, zeigt sich von den Zahlen enttäuscht.

Im dritten Quartal erwirtschaftete Protolabs Einnahmen in Höhe von 125 Mio. USD, einen Anstieg von 17 % gegenüber den 108 Mio. USD aus dem dritten Quartal 2020. Das Unternehmen meldete jedoch auch eine niedrige Quartalsbruttomarge von 44 % und führte die durch COVID verursachten Arbeits-, Material– und Ausrüstungsengpässe sowie die Auswirkungen des Brexit für das schlechter als erwartete Ergebnis an.

In ähnlicher Weise meldete Protolabs‘ 3D-Druck-Tochter Hubs aufgrund von Störungen in seinen europäischen Kernmärkten im dritten Quartal 2021 ein flaches Umsatzwachstum gegenüber dem Vorquartal, so dass die Muttergesellschaft nun Änderungen in den Bereichen Preisgestaltung, Effizienz und Automatisierung vorgestellt hat, welche die vielversprechenden Kundenzahlen des Unternehmens in Profitabilität umwandeln sollen. Die Aktien von Protolabs sind nach der Veröffentlichung der Zahlen gefallen.

Protolabs meldet seinen Umsatz in vier Segmenten: Spritzgießen, CNC-Bearbeitung, 3D-Druck und Blechbearbeitung. Wie üblich war das Spritzgießen mit 58 Mio. USD im dritten Quartal 2021 der umsatzstärkste Bereich des Unternehmens, aber die CNC-Bearbeitung war mit 44 Mio. USD bei weitem der am schnellsten wachsende Bereich, 33 % mehr als die 33 Mio. USD im dritten Quartal 2020.

Der Umsatz des Unternehmens im Bereich 3D-Druck stieg zwischen Q3 2020 und 2021 ebenfalls von 16 Mio. $ auf 19 Mio. $, wenn auch langsamer als im Q2 2021, als der Umsatz um 29 % anstieg. Bei der Protolabs-Tochter Hubs war das Wachstum im dritten Quartal 2021 sogar noch schwächer, denn trotz eines Umsatzanstiegs von 35 % im Jahresvergleich blieb der Umsatz im Vergleich zum zweiten Quartal 2021 mit 9 Millionen US-Dollar völlig unverändert.

Bodor erklärte den Analysten auf der Telefonkonferenz, dass die Umbenennung der Tochtergesellschaft in „Hubs“ „einen vorübergehenden Rückgang bei der Kundenakquise verursacht hat“, was sich auf die Einnahmen im dritten Quartal auswirkte.

Obwohl die Bruttogewinnmarge niedriger als erwartet ausfiel, konnte Protolabs die Zahl der Produktentwickler im Vergleich zum Vorjahr um 25 % auf 23.450 steigern. Im dritten Quartal stellte das Unternehmen außerdem zwei Schlüsselinitiativen vor, die darauf hindeuten, dass es Ambitionen hat, diesen Kundenstamm noch weiter auszubauen, insbesondere in den Bereichen Elektronik, Öl und Gas.

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