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RENA Technologies übernimmt Additive Manufacturing Postprocessing-Firma Hirtenberger

RENA Technologies hat das bisherige Unternehmen Hirtenberger Engineered Surfaces (HES) übernommen und begründet damit ein neues Marktsegment Additive Manufacturing (AM). Gemeinsam mit dem bestehenden Team werden das Prozess-Know-how und die Technologie Hirtisieren eingebettet in die RENA Unternehmensstruktur als global aufgestelltes Unternehmen. Die neu gegründete RENA Technologies Austria (RENA AT) fungiert damit als Zentrale der Aktivitäten im neuen Marktsegment Additive Manufacturing. Zusätzlich wirkt die RENA AT als Technologie- und Entwicklungszentrum für alle Schwerpunkte der elektrochemischen Oberflächennachbearbeitung.

Die Technologie des Hirtisieren bildet dabei das Kernstück der neuen RENA Technologie. Ein leistungsfähiges Werkzeug für die Nachbehandlung von 3D-gedruckten Metall-Teilen. Entscheidend bei der modernen 3D-Drucktechnologie ist die nachgelagerte Oberflächenbearbeitung, um den späteren Einsatz der 3D-Werkstücke zu ermöglichen. Das Verfahren stellt eine präzise, automatisierte und massenproduktionstaugliche Alternative zur herkömmlichen Nachbearbeitung im metallischen 3D-Druck dar.

„Das fundierte Know-how und die effiziente Umsetzung in moderne auf die Kundenanforderungen zugeschnittene Produktionsanlagen haben uns sofort beeindruckt“, so Peter Schneidewind, CEO von RENA „die Technologie Hirtisieren ist für RENA eine perfekte Ergänzung des Marktportfolios.“ Auch aus Sicht der HES ist die RENA der logische nächste Schritt, um die Technologie global zu vermarkten und die internationalen Zukunftsmärkte zu beliefern. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen der RENA“, ergänzt Dr. Wolfgang Hansal, Geschäftsführer der HES und künftiger Geschäftsführer der RENA AT „da wir die weltweit vernetzte RENA Struktur als starke Basis für die globale Vermarktung unserer Technologie perfekt nutzen können. Die ersten Industrie-Maschinen sind erfolgreich im Markt eingeführt und unter RENA können wir die Etablierung unserer zukunftsträchtigen Technologie weiter beschleunigen.“

„Additive Manufacturing entwickelt sich zum echten Baustein industrieller Herstellungsketten und mit der RENA Additive Manufacturing gestalten wir diese Entwicklung aktiv mit und stellen unsere Weichen auf Wachstum!“ freuen sich Michael Escher, zweiter Geschäftsführer der neugegründeten RENA AT und Peter Schneidewind, der ergänzt: „mit dem neuen Segment wird ein aussichtreiches neues Kapitel mit großem Wachstumspotenzial in der RENA aufgeschlagen.“

HES mit Sitz in Hirtenberg bei Wien, Österreich, hat seinen Schwerpunkt auf der dynamischen elektrochemischen Oberflächentechnik. Die in den letzten Jahren auf dieser Basis entwickelten kompakten Finishing Module H3000 und H6000 sind die weltweit ersten vollautomatisierten Maschinen zum Post-Processing 3D gedruckter Metallteile. Sie beruhen auf dem patentierten elektrochemischen Prozess Hirtisieren, gänzlich ohne Einsatz von mechanischen Bearbeitungsschritten, und wurden speziell an die Anforderungen der 3D-Druckindustrie angepasst. Durch die beliebige Skalierbarkeit und die hohe Durchsatzrate sind der Prozess des Hirtisieren und die verschiedenen Finishing-Module die optimale Lösung für die industrielle Nachbearbeitung 3D-gedruckter Metallbauteile.

Der Artikel basiert auf eine Pressemeldung von RENA

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