Home Marktbericht 3D-Drucker Markt: Ist Lulzbot doch pleite?

3D-Drucker Markt: Ist Lulzbot doch pleite?

Erst kürzlich haben wir darüber berichtet, dass der 3D-DruckerHersteller Aleph Objects, der für die Produktion seiner Lulzbot 3D-Drucker bekannt ist, finanzielle Probleme hat. Nun soll das Unternehmen noch im Oktober seine Pforten schließen.

Vor wenigen Tagen haben wir berichtet, dass aufgrund von Cashflow-Problemen bei dem Hersteller von den 113 Mitarbeiter 91 entlassen wurden. Dennoch versicherte das Unternehmen weiterhin 3D-Drucker zu produzieren und zu verkaufen.

Nun gibt es Medienberichte, dass der Geschäftsbetrieb nur noch bis zum 31. Oktober aufrecht erhalten wird. In diesem Zeitraum sollen die Produkte verkauft werden, die Aleph Objects im Lager hat.

Hintergrund zu den Problemen von Aleph Objects

Das Unternehmen wurde 2011 gegründet und konzentrierte sich auf die Entwicklung und Produktion von Open-Source 3D-Drucker. Während der Hype um 3D-Druck begann, hat das Unternehmen hohe Umsätze verzeichnen können.

In den letzten Jahren dringen auch immer mehr chinesische Hersteller auf den Markt mit günstigen Modellen. Unternehmen wie Aleph Objects können hier dann oft preislich nicht mithalten. Andere Hersteller wie Prusa bieten nun daher auch günstige Mini-Versionen ihrer Drucker an.

Ein weiterer Grund für die Probleme von Aleph Objects könnte der Handelsstreit zwischen USA und China sein. Wir haben schon letztes Jahr berichtet, dass dies für US-Hersteller, die auf Materialien aus China angewiesen sind, ein Problem darstellt.

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