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Marktneuheit im 3D-Druck: STL und Scandaten auf Knopfdruck reparieren

Die neueste Version der 3D-Druck-Software 4D_Additive verfügt über ein revolutionäres Werkzeug, um tesselierte Dateien in kürzester Zeit zu vereinfachen und in geschlossene Volumenkörper zu verwandeln. Die neue Funktion ermöglicht es, jede Art von trianglierten 3D-Modellen automatisch zu korrigieren und für den 3D-Druck vorzubereiten.

Vereinfachte 3D-Druckvorbereitung

Der moderne 3D-Druck basiert auf exakten CAD-Daten aber öfter auch auf Daten, die mit einem 3D-Scanner erzeugt wurden. Die Qualität der STL-Daten ist oft mangelhaft und für den 3D-Druck oder andere Folgeprozesse nicht geeignet. Um einen fehlerfreien Druck zu gewährleisten ist es notwendig, Fehler auf STL Modellen zu reparieren und geschlossene Volumenmodelle an den Drucker zu senden. Zudem haben gescannte Teile durch die hohe Anzahl der der Dreiecke oft Dateigrößen von mehreren Gigabyte. Vor allem, wenn mehrere gescannte Dateien gleichzeitig gedruckt werden sollen, kann allein die Größe der an die Maschine gesendeten Daten zu einem echten Problem werden.

Die Software 4D_Additive 1.4 verfügt über revolutionäre Funktionen, um die tesselierten Modelle zu „wasserdichten“ Volumenkörper zu schließen und die Anzahl der Dreiecke intelligent zu reduzieren. Diese neuen Marching Cube und Mesh Simplification genannten Funktionen, ermöglichen es jede Art von triangulierten, meist STL-Daten, auf Knopfdruck automatisch zu korrigieren und zu vereinfachen.

Schnelle Reparatur von Scandaten

Mit der innovativen Marching Cube Funktion können lückenhafte STL Modelle sowie Scandaten praktisch auf Knopftdruck repariert und in geschlossene Volumenkörper verwandelt werden. Die neue Funktion erspart dem Anwender äußerst zeitintensive manuelle Reparaturarbeiten. Die Marching Cube Funktion kombiniert eine „Voxelisierung“ der Teile mit deren Reparatur, wobei die Größe des Voxels, also Würfels und damit die Feinheit vom Anwender definiert werden kann. Nach dem adaptiven Auffüllen des Bauteilvolumens mit Voxeln, der sogenannten „Voxilisierung“, wird ein geschlossenes 3D-Netz erzeugt. Die 4D_Additive Software repariert so Modelle mit Hunderten und Tausenden von Triangulierungsfehlern innerhalb von wenigen Sekunden vollautomatisch. Zusätzlich hat der Anwender Zugriff auf verschiedene Möglichkeiten zur intelligenten Reduktion von Dreiecken. Durch Auswahl des Winkels zwischen den Dreiecken sowie der maximalen Sehnenabweichung, durch prozentuale Reduktion oder durch die Definition der gewünschten Anzahl von Dreiecken.

Die Verwendung der beiden neuen, innovativen Funktionen macht es möglich, jede Art von gescannten Teilen ohne manuellen Aufwand zu reparieren und somit aus Scans und fehlerhaften STL Modellen in kürzester Zeit druckbare Volumenkörper mit einer sinnvollen Dateigröße und Auflösung zu erzeugen. Künftig wird diese Technologie sicher eine deutliche Vereinfachung des Scan- und Druckprozesses in vielen Bereichen ermöglichen.

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