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Rapid.Tech + FabCon 3.D: 3D-Druck à la Spotify

Neues Forum Software & Prozesse zur 16. Rapid.Tech + FabCon 3.D rückt sicheren Datenaustausch, Urheberrecht und den Aufbau gesicherter Lieferketten in den Mittelpunkt

3D-Druck hat bereits Geschäftsprozesse disruptiv verändert und wird das zukünftig in noch viel stärkerem Maße tun. Ein Beispiel liefert der Verpackungsmaschinenhersteller Schubert aus Crailsheim. Das Unternehmen nutzt additive Technologien nicht nur, um für seine Anlagen Komponenten mit bisher nicht möglichen Funktionalitäten und Eigenschaften zu entwickeln. Es bietet seinen Auftraggebern in der Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie darüber hinaus auch in kürzester Zeit Einzel- bzw. Ersatzteile wie individuelle Greifwerkzeuge für die Maschinen „on demand“ – ähnlich dem Geschäftsmodell des Musik-Streamingdienstes Spotify. Wie genau „Spotify by Schubert“ funktioniert und welche Vorteile es für Anbieter und Nutzer bringt, ist ein Programmpunkt des Forums Software & Prozesse am zweiten Veranstaltungstag der Rapid.Tech + FabCon 3.D, die vom 25. bis 27. Juni 2019 bereits zum 16. Mal in Folge in die Messe Erfurt einlädt.

Dem Thema Software und Prozesse wird in diesem Jahr erstmals ein eigenes Forum gewidmet. „Dieser exklusive Platz unterstreicht die Bedeutung von Daten, Prozessen und Systemen für den Erfolg des Additive Manufacturing, kurz AM. Neben der Aufbereitung von Konstruktionsdaten sowie der optimalen Gestaltung interner sowie unternehmensübergreifender Abläufe rücken mit der wachsenden Anwendung von AM Aspekte wie sicherer Datenaustausch, Urheberrecht und Fälschungssicherheit der Produkte sowie vertrauensvolle und gesicherte Lieferketten noch mehr ins Blickfeld. Dafür stellen Experten aus Industrie und Forschung Best-Practice-Ansätze vor“, erklärt Dr. Martin Holland von der Prostep AG. Er verantwortet die inhaltliche Ausrichtung des neuen Forums.

Die Vorträge schlagen den Bogen von der 3D-Druck-gerechten Gestaltung unternehmensinterner Entwicklungs- und Produktionsprozesse über den Aufbau sicherer Abläufe zwischen mehreren Partnern bis hin zu neuen, disruptiven Geschäftsmodellen, welche erst mittels Additive Manufacturing (AM) möglich werden. Einen (r)-evolutionären Ansatz für additives Design verspricht der Vortrag vom 3D-Softwareentwickler Autodesk. Der Produkt- und Prozessoptimierung für die additive Fertigung widmet sich das Referat von Dassault Systemes. Wie Blockchain-Technologien zum Plagiatsschutz, zur Nachverfolgbarkeit des Produktes und zur unveränderbaren Dokumentation der Fertigungsparameter beitragen, erläutern Referenten von NXP Semiconductors und der Universität Hamburg. Die Lizensierung der Druckvorgänge mit Hilfe der Blockchain-Technologie ist ein weiterer Aspekt dieses Beitrags. Die Rückverfolgbarkeit vom physischen Produkt zum digitalen Zwilling mittels Additive Marking stellt das gleichnamige Unternehmen vor. Zur softwareunterstützten Bauteileidentifikation als wichtigem Element einer AM-Strategie spricht ein Vertreter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Der Aufbau einer virtuellen Lagerhaltung für additiv gefertigte Industrieteile ist die Idee hinter dem Unternehmen 3Dpartzz. Wie mit diesem neuen Geschäftsmodell 3D-Druck für den Mittelstand interessant wird, stellt der Vortrag vor.

Das Forum Software & Prozesse ist eine von drei neuen Veranstaltungen im Kongressprogramm der Rapid.Tech + FabCon 3.D. Erstmals auf der Agenda stehen auch die Themen Kunststoff sowie Normung & Arbeitsschutz. Insgesamt werden in mehr als 100 Vorträgen in 14 fach- bzw. branchenbezogenen Foren die neuesten Entwicklungen, Trends und Ergebnisse zu additiven Technologien und Anwendungen aus Theorie und Praxis vorgestellt. Neben den neuen Angeboten gehören die bewährten Themen Automobil, Medizin-, Zahn- & Orthopädietechnik, Luftfahrt, Lohnfertigung, 3D-gedruckte Elektronik & Funktionalität, Konstruktion, Werkzeug-, Formen- & Vorrichtungsbau, Metall, Recht, eine Veranstaltung der Fraunhofer- Allianz GENERATIV und das zweitägige Forum AM Science erneut zum Programm.
Zum optimalen Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie zur Kontaktanbahnung bzw. –pflege tragen ebenso die 3D Printing Conference sowie die neu strukturierten Präsentationsflächen und Netzwerkangebote in der Ausstellung bei.

Rapid.Tech + FabCon 3.D erwarten zur 16. Auflage wiederum über 200 Aussteller aus dem In- und Ausland sowie mehr als 5.000 internationale Fachbesucher und Kongressteilnehmer.

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