Startup Wolfprint ermöglicht persönliche VR Avatare mit 3D-Scan-Booth Luna

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Das Startup Wolfprint mit Sitz in Estland hat es sich zum Ziel gesetzt, mit seiner 3D-Scanning Booth lebensechte Avatare für jedermann verfügbar zu machen. Mit der kürzlich über die Crowdfunding Plattform Seedinvest gesicherten Finanzierung von $ 500.000 soll der eiförmige Scanner, genannt Luna, Einzug in Flughäfen, Shopping Malls und anderen öffentlich Orten halten. 

Im Rahmen der Mission „bring humanity into VR“ möchte Wolfbite es für jeden möglich machen, einen 3D Avatar von sich selbst zu erstellen, der in virtueller Umgebung verwendet werden kann. Bislang wurden mit Luna über 5.000 Leute gescannt. Das Gerät senkt nicht nur die Kosten für einen hochauflösenden 3D-Scan, der laut CTO Rainer Selvert derzeit bei über $ 400 liegen soll, sondern reduziert auch die Nachbearbeitung der Daten für das damit generierte 3D-Modell.

Bild: Wolfprint

Jede dieser 3D-Scanning-Booths soll um die $ 8.000 kosten. CEO Timmu Toke rechnet mit einem jährlichen Umsatz von geschätzten $ 50.000 pro Gerät.

Bislang wurden vier 3D-Scan-Automaten gebaut, von denen bereits drei im Einsatz sind. Die 3D-Scan-Datenbank des Unternehmens wächst derzeit um rund 70% pro Monat. Wolfprint hat auch schon Parterverträge mit einem der führenden Fotoautomaten-Unternehmen in den USA sowie Paramount und Nike unterzeichnet.