Home Anwendungen Boom Supersonic präsentiert weitere Details zu den 3D-gedruckten Teilen seines Überschallflugzeug

Boom Supersonic präsentiert weitere Details zu den 3D-gedruckten Teilen seines Überschallflugzeug

Boom Supersonic macht nun seit mehreren Jahren Schlagzeilen mit der Entwicklung eines Überschallflugzeugs für Passagiere. Ein interessantes Detail ist, dass manche Teile für das Flugzeug aus dem 3D-Drucker stammen. In einem neuen Case Study verratet das Team dazu neue Details.

Schon im Oktober 2020 wurde das XB-1-Flugzeug von Boom Supersonic vorgestellt. Insgesamt wurden 21 Komponenten vom PBF-System-Hersteller VELO3D 3D-gedruckt. Jetzt hat das Unternehmen eine umfassende Fallstudie veröffentlicht, die einen tieferen Einblick in das Design, die Fertigung und die Endbearbeitung des Concorde-ähnlichen Überschallflugzeugs gibt.

Die meisten 3D-gedruckten Teile des Flugzeugs haben in irgendeiner Weise mit der Luftführung zu tun und weisen komplexe Innengeometrien wie Schaufeln, Kanäle und Jalousien auf. Da die zu kanalisierende Luft oft über 260 °C heiß ist, war ein oberflächenbasierter Designansatz entscheidend.

Die einzigartigen strömungslenkenden Geometrien des Unternehmens wurden auch unter dem Gesichtspunkt der Gewichtseinsparung entwickelt – ein Konzept, das bei der Verwendung von Blech oder Guss einfach nicht realisierbar wäre.

Die 3D-gedruckten Teile wurden aus Titan hergestellt, einem Material, welches gerne in der Luft- und Raumfahrtindustrie eingesetzt wird. Titan ist für seine hohe Festigkeit und Temperaturbeständigkeit bekannt. Leider ist Titan auch dafür bekannt, spröde und rissanfällig zu werden, wenn es zu schnell abkühlt. An dieser Stelle kamen die fortschrittlichen Prozesssteuerungsfunktionen des 3D-Druck-Systems Sapphire zum Tragen, da die Maschine in der Lage war, kritische Parameter wie die Laserausrichtung, die Strahlstabilität und die Qualität des Pulverbettes während des Fertigungsprozesses automatisch zu überprüfen.

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